Dr. Schüßler beharrte auf dem Prinzip, das Hauptleiden zu finden und dieses konsequent mit nur einem biochemischen Mittel zu behandeln. In der Praxis wird heute häufig ein täglicher Wechsel empfohlen.

Das heißt, an einem Tag wird Mittel Nummer X, am nächsten Mittel Nummer Y, dann wieder X usw. eingenommen. Der Grund ist einfach, dass sich die Menschen und die menschliche Zivilisation in den letzten hundert Jahren entscheidend verändert haben.

Die schädlichen Einflüsse der Zivilisation haben zugenommen, die Lebenserwartung ist deutlich gestiegen und damit aber auch die Altersleiden, die gleichzeitig auftreten.

Manche Kollegen die mit Schüssler Salzen arbeiten, empfehlen auch einen wöchentlichen oder monatlichen Wechsel. So soll der Körper die Möglichkeit bekommen, auf den Impuls des jeweiligen Mittels zu reagieren und es können dennoch mehrere Beschwerden bekämpft werden. Das kommt der fehlenden Geduld vieler Menschen, aber auch deren Leidensdruck sehr entgegen.

Therapeuten haben auch schon im Rahmen einer Jahreskur alle zwölf biochemischen Mittel im Monatswechsel angewandt. Die Dosierung und die Reihenfolge der Mittel wurden genau auf den Patienten abgestimmt. Die Ergebnisse zeigen, dass es sich um eine wirkungsvolle Alternative handeln kann.

Mehr dazu lesen Sie auch in meinem Beitrag: Dosierung und Anwendung der Schüssler Salze

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 08.04.2014 aktualisiert.

Ein Therapeut der mit Schüssler Salzen arbeitet, braucht mitunter Zeit, um sicher zu gehen, welches Mittel für den Patienten das Beste ist.

Das kann Patienten beunruhigen, die noch keine Erfahrung mit der Biochemie gesammelt und die auch Angst vor Nebenwirkungen haben.

Auch die Feststellung, dass die biochemische Behandlung keine Nebenwirkungen verursachen kann, ist problematisch; denn sie ruft die Kritiker und die Skeptiker auf den Plan, die der Meinung sind, die Biochemie nach Dr. Schüssler bewirke ohnehin nichts.

In meinem Beitrag „Wenn der “unzarte” Edzard den Schüßler versalzt“ gehe ich auf die Haltung von Prof. Edzard Ernst ein, der von den Gegnern der Schüssler-Salz-Therapie gerne zitiert wird ein.

Doch zurück zu den „Nebenwirkungen“ der Schüssler Salze: Fakt ist, dass alle menschlichen Zellen ihre speziellen Aufgaben wahrnehmen und sich dazu die Nährstoffe aus dem Blutkreislauf holen, die sie benötigen. Können Zellen nicht arbeiten, weil ihnen die passenden Substanzen fehlen, springt die Biochemie ein. Benötigen die Zellen diese Hilfe nicht mehr, werden die zugeführten Mittel einfach wieder ausgeschieden.

Dennoch kann ein Therapeut nicht wahllos das ganze zur Verfügung stehende Spektrum auf einmal einsetzen. Im Gespräch und in enger Zusammenarbeit mit dem Patienten, werden die „Fehlfunktionen“ eingegrenzt.

Manchmal werden dabei Störungen beseitigt, die gar nicht in Angriff genommen worden sind – umso besser. Wer sich mit der Biochemie nach Dr. Schüssler erst einmal vertraut machen möchte, kann zum Beispiel einen „Biochemischen Verein“ besuchen.

Mehr dazu lesen Sie auch in meinem Beitrag: Dosierung und Anwendung der Schüssler Salze

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Am Anfang einer Therapie mit Schüssler Salzen, sollte ein Gespräch mit dem Patienten stehen. Viele Patienten haben zum Teil mehrere chronische Leiden – ohne dass ein Schulmediziner eine organische Ursache finden konnte.

Die Verabreichung irgendwelcher Schüssler Salze kann hier keine schnelle Heilung bringen. Entscheidend ist eine nüchterne Analyse der aktuellen Situation.

Schüssler Salze sind auch keine Fast-Food-Medizin – obwohl das leider auf manchen Webseiten und in Büchern so dargestellt wird. Ich kann es mir hier leider nicht verkneifen: Aber zahlreiche Webseiten die sie im Internet zu Schüssler Salzen finden, wurden von „Marketing-Spezialisten“ oder auch Laien erstellt, die noch niemals einen Patienten behandelt haben. Schauen Sie einmal in das Impressum dieser Webseiten oder geben sie den Namen des Autors in eine Suchmaschine ein…

Aber zurück zum Thema: Eine Therapie mit Schüssler Salzen braucht Zeit. So kann durchaus eine Beschwerde nach der anderen gebessert werden. Durch eine längerfristige und enge Zusammenarbeit mit dem Patienten entsteht Vertrauen. Der Patient muss mitarbeiten, die Schüssler Salze nach Plan einnehmen – dann wird sich das erhoffte Ergebnis einstellen. Oft geht es dem Patienten nach einer Therapie besser, als er es sich das vorher vorgestellt hat.

Die Mitarbeit kann für den Patienten manchmal schmerzlich sein. Ursachen für die Probleme sind oft Stress, Angst, Überlastung und andere äußere Einflüsse. Eine Änderung der negativen Lebensumstände ist wichtig, auch wenn dadurch lieb gewonnene Gewohnheiten konsequent aufgegeben werden müssen. Wer darauf verzichtet, dessen Leidensdruck scheint noch nicht hoch genug gewesen zu sein.

Dabei sind die Menschen, nicht zuletzt durch die Aufklärungsarbeit der Medien, heutzutage aufmerksamer und bewusster geworden als früher. Dennoch sorgt kaum jemand vor, solange er sich kerngesund fühlt. Stress, zu wenig Schlaf und schlechte Ernährung sind dann der Normalfall. Wer kleine Alltagsbeschwerden hat, die durch schulmedizinische Therapie schnell zu beseitigen sind, soll sie ruhig in Anspruch nehmen.

Bei komplexen und chronischen Problemen ist ein ausführliches Erstgespräch und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nötig. Wer darin investiert, kann auch mit Hilfe der Schüssler Salze wieder gesund werden.

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Für die Schüssler Salze gibt es zahlreiche Bezeichnungen: Lebenssalze nach Schüssler, Biochemie nach Schüssler, biochemische Mittel oder auch nur Biochemie.

Jeder verbindet zum Teil etwas anderes mit diesen Begriffen. Menschen mit hohem Blutdruck wollen von Salzen zum Beispiel nichts hören. Wer schon „genug“ Medikamente einnimmt, mag vielleicht gar keine Pillen mehr sehen.

Wichtig ist aber zu verstehen, dass biochemische Mittel keine Substitution beispielsweise für Mineralmangel sind. Für solche Fälle kann jeder Apotheker die fehlenden Mineralstoffe verkaufen. Biochemie hat auch nichts direkt mit Homöopathie oder vergleichbaren Therapiezweigen zu tun.

Biochemische Mittel bestehen aus genau den Stoffen, die ohnehin im Körper vorhanden sind. Sie sind deshalb eigentlich auch keine Medizin und haben nichts mit synthetisch hergestellten Medikamenten zu tun.

Ihre Besonderheit liegt in der Wirkungsweise auf den menschlichen Organismus. Sie regen die natürlichen Zellfunktionen an, wenn eine gesundheitliche Beeinträchtigung besteht, wenn die Zellen aufgrund äußerer Einflüsse einmal ihren Job nicht machen.

Sie können den Körper eines jeden Menschen dazu bringen, dem Entstehen von Krankheiten vorzubeugen, im Sinne des Patienten optimale Leistungen zu bringen und sich körperlich, psychisch und sozial in Höchstform zu fühlen. Im Alltag erreichen dieses Ziel nur wenige, aber die Biochemie kann dazu beitragen.

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Die Biochemie wirkt ganzheitlich auf Körper, Geist und Seele mit ihren Bestandteilen, die allesamt im menschlichen Körper schon enthalten sind.

Jeder Körper setzt sich aus Zellen zusammen, die letzten Endes über Gesundheit oder Krankheit entscheiden. Das Blut transportiert die benötigten Nährstoffe und den Sauerstoff über die Gefäße zu den einzelnen Zellen. Die Zellen sind von einer in eine Richtung porösen Zellmembran umgeben, über die sie aus der Blutzirkulation genau die Nährstoffe aussaugen, die sie im jeweiligen Augenblick benötigen.

Was nicht benötigt wird, wird ausgeschieden. Das gilt auch für eingenommenen biochemischen Mittel. Sie beseitigen durch schädliche Einflüsse auftretende Engpässe, werden aber einfach wieder aus dem Körper herausgespült, wenn sie nicht gebraucht werden. Biochemie kennt deshalb keine Nebenwirkungen.

Dr. Schüßler war früh bewusst, dass Krankheiten durch Mineralstoffmangel entstehen. Fehlen Zellen auf Dauer die benötigten Nährstoffe, signalisieren sie es früher oder später, zuerst durch psychischen Druck, im Extremfall durch Krankheit. Biochemische Impulse sorgen dafür, dass die Zellen immer reibungslos ihren Job verrichten.

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Arthritis und Arthrose sind unterschiedliche Erkrankungen, auch wenn sie sich in den Symptomen durchaus ähneln können. In beiden Fällen treten Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen auf. Schüssler-Salze können helfen, diese Beschwerden zu lindern.

Arthrose und Arthritis – häufige Gelenkerkrankungen

Arthrose tritt früher oder später bei den meisten Menschen auf: Spätestens ab dem 60. Lebensjahr ist fast jeder Deutsche betroffen, etwa die Hälfte schon deutlich früher. Bei der Arthrose handelt es sich um Abnutzungserscheinungen in den Gelenken.

Die Knorpelmasse, die normalerweise für „reibungslose“ Bewegung sorgt, ist abgenutzt, dadurch reibt irgendwann Knochen auf Knochen, was sehr schmerzhaft ist und die Bewegung einschränkt. Die unterschiedlichsten Gelenke können von Arthrose betroffen sein. Besonders häufig kommt die Erkrankung in der Hand, dem Knie, der Hüfte oder der Schulter vor.

Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung und gehört zum Formenkreis des Rheuma. Neben den Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen treten auch Erschöpfungszustände, Morgensteifigkeit (vor allem in den Fingern) und erhöhte Temperatur auf. Außerdem sind die Gelenke angeschwollen und gerötet.

Die Krankheit kann sich auch auf andere Organe ausweisen und muss deshalb möglichst frühzeitig behandelt werden.

Schüssler-Salze bei Arthrose

Um die Beschwerden bei Arthrose zu lindern und das Fortschreiten zu verlangsamen, können Sie unterstützend zur sonstigen Therapie Schüssler-Salze einsetzen. Geeignet sind folgende Salze:

Wählen Sie geeignete Salze für Ihren Fall aus (idealerweise mit Hilfe eines erfahrenen Therapeuten). Sie können aber auch alle genannten Salze einsetzen. Lassen Sie in diesem Fall dreimal täglich zwei Tabletten von jeder Sorte im Mund zergehen oder lösen Sie die komplette Tagesmenge in heißem Wasser auf und trinken es über den Tag verteilt (am besten aus einer Thermoskanne, die Sie vor dem Trinken schütteln).

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Schüssler-Salze bei Arthritis

Bei der Arthritis muss zwischen akuten und chronischen Phasen unterschieden werden. In akuten Phasen verschlechtern sich die Beschwerden plötzlich und halten einige Tage oder auch Wochen an, bevor sie sich wieder ein Stück weit verbessern. In chronischen Phasen bleiben die Symptome in etwa gleich, auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau. In beiden Fällen können Schüssler-Salze zur Unterstützung eingesetzt werden.

Als alleinige Therapie reichen sie jedoch nicht aus, Arthritis sollte immer ganzheitlich behandelt werden. Neben der medikamentösen Therapie gehören dazu auch eine Ernährungsumstellung, Physio- und Ergotherapie sowie physikalische Therapien (zum Beispiel Wärme- oder Kälteanwendungen oder Massagen) und andere Maßnahmen.

In einer Akutphase eignen sich vor allem die Schüssler-Salze Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 und Nr. 9 Natrium phosphoricum D6. Sobald Sie einen nahenden Schub bemerken, lassen Sie halbstündlich je eine Tablette der beiden Sorten im Mund zergehen. Am zweiten Tag senken Sie die Dosis auf zwei bis drei Tabletten, sechsmal am Tag.

Wenn eine Verbesserung eintritt, können Sie am dritten Tag auf eine viermalige Einnahme zurückgehen. Zusätzlich kommen in der akuten Phase die Schüssler-Salze Nr. 6 Kalium sulfuricum D6Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 und Nr. 11 Silicea D12 infrage.

In der chronischen Phase eignen sich folgende Salze:

Dreimal am Tag nehmen Sie zwei Tabletten von jeder Sorte ein.

Mehr dazu lesen Sie auch in meinem Beitrag: Dosierung und Anwendung der Schüssler Salze

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.04.2017 aktualisiert.

Die Haut ist ein häufig unterschätztes Organ, das viele Aufgaben zu erfüllen hat. Um sie dabei zu unterstützen und Störungen auszugleichen, eignen sich in einigen Fällen Schüssler-Salze sehr gut.

Die Haut hat viele Aufgaben

Die Haut ist unser größtes Organ: Sie hat eine Oberfläche von durchschnittlich 1,6 Quadratmetern. Sie schützt den Körper vor gefährlichen Einflüssen von außen, zum Beispiel vor Krankheitserregern, Sonneneinstrahlung, Stößen, Reibung und Umweltgiften. Außerdem reguliert sie den Wasser- und Wärmehaushalt und birgt mit unzählichen Nervenenden unseren Tastsinn und unser Temperaturempfinden.

Sonne, Schlafmangel, Rauchen, Mangelerscheinungen und viele andere Faktoren können der Haut schaden. Sie reagiert dann mit den unterschiedlichsten Symptomen, zum Beispiel Trockenheit, Juckreiz, kleinen Wunden, Pickeln oder Entzündungen. Schüssler-Salze können helfen, diese Symptome zu verbessern.

Unterschiedliche Anwendungen von Schüssler-Salzen für die Haut

Um der Haut etwas Gutes zu tun, können Sie Schüssler-Salze auf ganz unterschiedliche Art einsetzen. Die innerliche Anwendung ist sicher die bekannteste. Sie können die Salze aber auch in Form von Salben und Lotionen einsetzen, Masken und Umschläge aus ihnen herstellen oder sie für Fuß- oder Vollbäder nutzen.

Um einen Brei für eine Gesichtsmaske herzustellen, verwenden Sie 20 bis 30 Schüssler-Salz-Tabletten. Zerstoßen Sie sie im Mörser zu einem feinen Pulver und mischen Sie es mit etwas Wasser, bis die Mischung eine breiartige Konsistenz hat. Geben Sie die Maske reichlich auf Gesicht, Hals und Dekolleté, sparen Sie aber die Mund- und Augenpartie aus. Nach zehn bis 20 Minuten können Sie die Maske wieder vorsichtig abwaschen. Cremen Sie anschließend Ihr Gesicht ein.

Für einen Umschlag genügen etwa zehn Schüssler-Salz-Tabletten. Lösen Sie sie in warmem Wasser auf und legen Sie ein Tuch in das Wasser. Wringen Sie das Tuch aus und legen es auf die zu behandelnde Körperstelle. Mit einem trockenen Tuch fixieren Sie den Umschlag.

Schüssler-Salze als Badezusatz wenden Sie folgendermaßen an: Lösen Sie für ein Vollbad bis zu 100 Tabletten, für ein Teilbad 8 bis 20 Tabletten in lauwarmem Wasser auf und geben Sie diese Mischung ins Badewasser. Rühren Sie gründlich um und legen Sie sich dann in die Wanne bzw. tauchen Sie Hände, Füße oder andere Körperteile ein. Das Bad sollte etwa 15 bis 20 Minuten dauern. Tupfen Sie sich danach nur vorsichtig trocken, damit die Schüssler-Salze noch nachwirken können.

Cremes, Salben und Lotionen mit Schüssler-Salzen können Sie fertig kaufen und direkt auf der Haut anwenden.

Calcium fluoratum (Schüssler-Salz Nr. 1) für die Haut:
Besonders gut geeignet für die Anwendung auf der Haut ist das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium fluoratum. Es pflegt rissige Haut, beugt Falten vor, reduziert Hornhaut und kann zur Narbenbehandlung eingesetzt werden. Auch bei trockener Haut und der Neigung zu Dehnungsstreifen können Sie Calcium fluoratum einsetzen. Verwenden Sie D-12-Tabletten für die innerliche Anwendung oder nutzen Sie Salben und Lotionen. Gegen Hornhaut eignen sich Fußbäder mit Calcium fluoratum.

Aber auch andere Schüssler-Salze eignen sich gut für verschiedene Hautprobleme:

Ferrum phosphoricum (Nr. 3) hilft gegen Entzündungen, Hautreizungen, Rötungen und sehr empfindliche Haut.

Kalium chloratum (Nr. 4) kann bei Besenreisern gute Dienste leisten.

Kalium sulfuricum (Nr. 6) entgiftet die Haut, hilft den Hautzellen bei der Regeneration und Neubildung und kann gegen frühzeitige Altersflecken hilfreich sein.

Magnesium phosphoricum (Nr. 7) lindert Juckreiz und entspannt gestresste Haut.

Natrium chloratum (Nr. 8) tut trockener Haut gut. Vergessen Sie aber nicht, trotzdem genügend zu trinken, wenn Sie zu trockener Haut neigen.

Natrium phosphoricum (Nr. 9) ist dagegen für die Behandlung fettiger Haut geeignet und hilft gegen Pickel und Mitesser. Aber auch bei zu trockener Haut kann Nr. 9 ausgleichend wirken, probieren Sie aus, was Ihnen gut tut.

Natrium sulfuricum (Nr. 10) hilft gegen Entzündungen und grundlosen Juckreiz.

Silicea (Nr. 11) pflegt und verjüngt Bindegewebe, Haut, Haare und Nägel.

Mehr dazu lesen Sie auch in meinem Beitrag: Dosierung und Anwendung der Schüssler Salze

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.04.2017 aktualisiert.

Bei Arthrose handelt es sich in den allermeisten Fällen um eine langjährige, massive Degeneration von Gelenkknorpel aufgrund von Überlastung und Abnutzung, was zu starken Schmerzen vor allem bei Bewegung führt und dieselbe extrem einschränkt.

Über die Ursachen, Symptome und den Verlauf der Arthrose sowie über die zum Teil fragwürdigen Therapieansätze der Schulmedizin habe ich schon in vielen meiner Beiträge berichtet, unter anderem in „Arthrose: Ursachen, Symptome, Diagnose und Therapie“.  Dort finden Sie die alternativen Möglichkeiten der Naturheilkunde für die Heilung des Knorpels.

Wirksame Hilfen und Hausmittel, dazu gehören auch die Schüßler-Salze, die bei Gelenkbeschwerden zu empfehlen sind, werden in meinem Beitrag „Wenn die Gelenke zum Problem werden: Gelenkbeschwerden und Gelenkprobleme“ vorgestellt. Doch nun kommen wir zu den detaillierten Anwendungen der Schüßler-Salze.

Als Hauptmittel kommen die folgenden Schüßler-Salze infrage:

  • Nr.1 – Calcium fluoratum D12
  • Nr.7 – Magnesium phosphoricum D6
  • Nr.8 – Natrium chloratum D6
  • Nr.9 – Natrium phosphoricum D6
  • Nr.11 – Silicea D12

Dosierung: Jeweils drei Mal täglich zwei Tabletten im Munde zergehen lassen oder alternativ die jeweilige Tagesdosis in einem Liter heißes Wasser auflösen und anschließend wohltemperiert trinken.

Die gichtige Gelenkentzündung gehört dagegen eher in die Rubrik Arthritis. In der akuten Phase sind diese Schüßler-Salze als Hauptmittel zu empfehlen:

  • Nr.3 – Ferrum phosphoricum D12 Tabletten
  • Nr.9 – Natrium phosphoricum D6 Tabletten

Dosierung: Für beide Mittel gilt, am ersten Tag der akuten Entzündung jede halbe Stunde eine Tablette im Mund zergehen lassen. Am zweiten Tag werden sechs Mal zwei oder drei Tabletten genommen. Am dritten Tag vier oder fünf Mal zwei bis drei Tabletten.

  • Nr. 6 – Kalium sulfuricum D6
  • Nr.10 – Natrium sulfuricum D6
  • Nr. 11 – Silicea D12

Dosierung: Für diese drei Schüßler-Salze gilt gleichermaßen, drei Mal täglich zwei oder drei Tabletten.

Salben- oder Lotionenverbände zur äußerlichen Anwendung, insbesondere nachts, mit Nr.3 Ferrum phosphoricum herstellen. Alternativ dazu können Sie die Tagesmenge aller Salze in einem Liter heißes Wasser auflösen und alles über den Tag verteilt trinken.

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Bei Arthritis spielen chronische Entzündungen in den Gelenken eine Hauptrolle. Über die Symptome, Ursachen, Therapien der Schulmedizin und zahlreiche naturheilkundliche Verfahren können Sie zum Beispiel in meinem Artikel „Arthritis: Alternative Therapie bei der Gelenkentzündung mit Naturheilkunde“ mehr erfahren.

Anders als bei der Gicht, die rezidivierend temporär durch einen drastischen Anstieg der Harnsäure im Blut, die in den Gelenken auskristallisiert, auftritt, ist die Arthritis, also das Gelenkrheuma, oftmals die Folge einer Autoimmunerkrankung, bei der das Abwehrsystem die eigenen Körperzellen angreift, das heißt, es liegt hier eine Fehlsteuerung vor. Diesem Umstand kann mit Schüßler-Salzen in beschränktem Umfang und ergänzend zu anderer Therapierung begegnet werden.

1.) Während einer chronischen Phase von jedem der folgenden Schüßler-Salze pro Tag drei Mal zwei Tabletten einnehmen:

  • Nr.2 – Calcium phosphoricum D6
  • Nr.8 – Natrium chloratum D6
  • Nr.9 – Natrium phosphoricum D6
  • Nr.10 – Natrium sulfuricum D6
  • Nr.11 – Silicea D 12

2). Bei akuter Gelenkschwellung:

  • Nr.3 – Ferrum phosphoricum D12 Tabletten – am ersten Tag jede halbe Stunde eine Tablette im Mund zergehen lassen. Zur äußerlichen Anwendung die betroffenen Stellen mit Salbe oder Lotion einreiben, gegebenenfalls über Nacht einen Salbenverband anlegen.
  • Tag 2: sechs Mal zwei oder drei Tabletten einnehmen.
  • Ab Tag 3: vier Mal pro Tag zwei oder drei Tabletten einnehmen.

3). Bei akuten, wässrigen Gelenkschwellungen von

  • Nr.8 – Natrium chloratum D6
  • Nr.10 – Natrium sulfuricum D6
  • Nr.11 – Silicea D12
    jeweils sechs Mal täglich zwei oder drei Tabletten einnehmen. Erst wenn die Schwellung erkennbar zurückgegangen ist, die Einnahmen auf drei Mal täglich zwei bis drei Tabletten reduzieren.

Alternativ dazu kann die gesamte Tagesmenge an Schüßler-Tabletten in einem Liter heißes Wasser aufgelöst und über den Tag verteilt getrunken werden, wobei Sie die Flüssigkeit möglichst warm halten sollten.
Großflächige Einreibungen mit der Salbe sind nicht immer so einfach zu bewerkstelligen. Es hat sich aber gezeigt, dass man eine Apotheke damit beauftragen kann, entsprechende Lotionen aus Schüßler-Salzen herzustellen, deren Konsistenz sich als viel praktikabler erweist.

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Das Schüsslersalz Kalium bromatum,  findet seinen Einsatz bei Erkrankungen des Nervensystems und bei Entzündungen aller Schleimhäute. Auch Krankheiten der Drüsen, vor allem der Schilddrüse, sprechen für Schüsslersalz Nr. 14.

Kalium bromatum kommt auf natürlicher Basis nur in winzigen Spuren im menschlichen Körper vor, und zwar vor allem in der Schilddrüse. Es beeinflusst die Hormonsteuerung positiv.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion kommt es als Begleiterscheinung meistens zu Bluthochdruck und nervösen Reizzuständen. Das Schüsslersalz Nr. 14 kann hier regulierend eingesetzt werden, um ein neues Gleichgewicht herzustellen. Typische Merkmale einer Schilddrüsenüberfunktion sind Nervosität, Unruhe, innere Anspannung und daraus folgend Schlafstörungen und chronische Kopfschmerzen.

Hier kann auf Kalium bromatum zurückgegriffen werden. Auch bei anderen Schilddrüsenerkrankungen (Kropfleiden, Basedow) kann Kalium bromatum hilfreich sein.

Aber auch psychische Erregungszustände können durch das Salz Nr. 14 gelindert werden. Erfolge wurden ebenfalls in der Behandlung von depressiven Verstimmungen bis hin zu Depressionen verzeichnet. Wer seinen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus verloren hat (zum Beispiel durch Schichtarbeit), kann häufig mit Kalium bromatum leichter einschlafen. Es eignet sich auch besonders für Kinder mit Ein- und Durchschlafstörungen.

Bei Entzündungen sämtlicher Schleimhäute, zum Beispiel der Magen- und Darmschleimhaut oder der Atemwege, kann das Schüsslersalz Nr. 14 seine entzündungshemmende und beruhigende Wirkung einsetzen. Gastritis kann über diese Methode sehr gut behandelt werden.

Auch Asthma und Reizhusten werden effektiv gelindert. Eine Nebenhöhlenentzündung oder eine Bronchitis heilt durch die Gabe von Kalium bromatum rasch ab.

Das Salz Nr. 14 fördert eine schnelle Genesung ohne die Belastung des Organismus durch chemisch-pharmazeutische Medikamente. Krankheitsbedingte Erschöpfungszustände können ebenfalls gelöst werden und der Körper findet zu einem besseren Gleichgewicht.

Weitere Anwendungsgebiete sind:

  • Haarausfall
  • nächtliches Zähneknirschen
  • Seh- und Hörstörungen
  • Gedächtnisschwäche
  • Bettnässen bei Kindern
  • Pubertätsakne
  • krustenbildende Ausschläge
  • chronische eitrige Schleimhautkatarrhe
  • Darmentzündungen
  • zu schwache oder schmerzhafte Monatsblutung

Typisch sind Beschwerden, die sich bei mangelnder Bewegung verschlimmern. Bewegung an der frischen Luft lindert die Symptome.

Am besten wird Kalium bromatum in Kombination mit anderen Mitteln eingesetzt. Dann entfaltet es seine Wirkung am besten.

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