Wenn der Darm rumort, hilft Mutaflor. Dass das Medikament die Durchfalldauer um 2-3 Tage verkürzt, darüber sind sich Experten (Henker u.a., Multizenter-Studie 2007) einig. Das Gute daran: Mutaflos stoppt den Durchfall wesentlich schneller als andere Probiotika. Es lohnt sich, mehr zu diesem Heilmittel zu erfahren.

Was ist Mutaflor?

Mutaflor ist ein probiotisches Medikament, das die Wirkung der menschlichen Darmflora positiv beeinflusst. Es ist hoch konzentriert mit Bakterien aus dem Stamm E.Coli Nissle 1917. Dabei unterstützt Mutaflor die physiologische Wirkung der Darmflora und die Energieversorgung der Schleimhautzellen im Dickdarm.

Auch das Eindringen von Keimen in die Darmzellen – die krank machen – wird durch Mutaflor gehemmt. Ist der Darm chronisch entzündet, wirkt Mutaflor sogar entzündungshemmend – mit dem Vorteil, dass in Reminiszenzphasen weitere Medikamente reduziert oder abgesetzt werden können. Letzlich stärt Mutaflor das körpereigene Immunsystem.

Wann wird Mutaflor verwendet?

Eingesetzt wird das Medikament, wenn der Darm chronisch entzündlich oder chronisch funktionell erkrankt ist, z.B. bei DickdarmentzündungVerstopfung oder Durchfall. Bei Säuglingen stärkt Mutaflor die körpereigenen Abwehrkräfte und beugt einer Ansiedlung schädlicher Keime im Darm vor.

Wie wird Mutaflor eingenommen?

Im Allgemeinen ist das Medikament sehr gut verträglich. Es kann bedenkenlos in Kapsel- oder Suspensionsform über eine längere Zeit und zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden. Lediglich bei der gleichzeitigen Einnahme von bestimmten Sorten von Antibiotika oder Sulfonamiden kann die Wirksamkeit eingeschränkt werden.

Bei erstmaliger Einnahme oder zu hoher Dosierung kann es zu Blähungen kommen, die meist nach wenigen Tagen der Eingewöhnung oder bei geringerer Dosierung verschwinden. Die Wirkung hängt von der Art der Erkrankung ab. Ist sie akut, kann das Medikament bereits nach ein paar Tagen wirken – ist die Krankheit chronisch, kann Mutaflor auch erst nach einigen Wochen sein Wirkung zeigen. Am besten, man spricht den behandelnden Arzt oder Therapeuten darauf an.

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Eine der Bakterien der Gattung Lactobacillus ist Lactobacillus AcidophilusLacto bedeutet milchbildend, Bacillum heißt Stäbchen und Acid steht für Säure. Es handelt sich also um ein Milchsäurebakterium.

Das bedeutet, Lactobacillus Acidophilus bekämpft, durch die Produktion von Milchsäure, unerwünschte Mikroorganismen im Darm und trägt durch die Bildung von Stoffen wie Niacin, Folsäure und Pyridoxin zu einer gesunden Darmflora bei.

Außerdem kann Lactobacillus Acidophilus die Verdauungsfunktionen verbessern. Auch die Senkung des Cholesterinspiegels, eine Krebs vorbeugende Wirkung und die Stärkung des Immunsystems wird den Milchsäurebakterien nachgesagt.

Da jeder Mensch an einer gesunden Darmflora interessiert ist, wirbt die Lebensmittelindustrie mit Joghurts und anderen Milchprodukten, die die Darmflora verbessern sollen.

Leider können solche Lebensmittel nicht zuverlässig wirken. Erstens sind in einigen der beworbenen Milchprodukte kaum wirklich Milchsäurebakterien enthalten, weil sie bei der Erhitzung, durch die das Produkt haltbar gemacht werden soll, abgetötet werden.

Deshalb können in einigen Joghurts keine Milchsäurebakterien nachgewiesen werden. Zweitens handelt es sich, wenn ein Lebensmittel wirklich Lactobacillus Acidophilus enthält, in der Regel um viel zu kleine Mengen. Der Anteil an Milchsäurebakterien in Joghurts ist meistens so gering, dass sie den Darm gar nicht erst erreichen können.

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Kleine Mengen des Lactobacillus Acidophilus können, von der bei der Verdauung produzierten Magensäure, vollständig vernichtet werden. So haben die Milchsäurebakterien keine Chance, die Magensäurebarriere zu überwinden und in den Darm zu gelangen, um dort zu wirken.

Um die Wirkung der Milchsäurebakterien im Darm sicherzustellen, werden Nahrungsergänzungsmittel hergestellt, die Lactobacillus Acidophilus in ausreichend hoher Dosierung enthalten. Dabei handelt es sich meist um Kapseln. Sie beinhalten neben Lactobacillus Acidophilus noch weitere Wirkstoffe, wie Vitamine, Folsäure oder Biotin, die die Darmflora verbessern oder nach einer Schädigung im Rahmen einer Darmsanierung wieder aufbauen können.

Die Darmflora kann durch die Einnahme von Medikamenten, Stress oder längere Diäten beschädigt werden. Die regelmäßige Einnahme von Lactobacillus Acidophilus bewirkt, dass die gesunde Darmflora wieder hergestellt werden kann. Ohne dieses Hilfsmittel würde deren Regeneration längere Zeit in Anspruch nehmen.

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Das Präparat Hylak der Firma Merckle Recordati GmbH enthält keimfreie Stoffwechselprodukte von grampositiven Milchsäurebakterien der Art Lactobacillus helveticus. Es fermentiert Galaktose und Laktose und unterstützt somit die Verdauungstätigkeit im Dünndarm.

Anwendung findet Hylak bei Störung der Darmflora, beispielsweise durch Durchfallerkrankungen oder nach längerem Antibiotikaeinsatz. Symptome die eine Einnahme rechtfertigen sind, Reizdarm-Syndrom und übermäßige Gasbildung im Magen-Darm-Trakt.

Des Weiteren hat das Medikament eine Zulassung zur Behandlung von Salmonellen- Enteritis. Weiterhin kann es bei chronischen allergischen Hauterkrankungen, wie zur Behandlung von Ekzemen zum Einsatz kommen.

Hylak ist in Form von Tropfen zu verabreichen. Es existieren Packungsgrößen von 50, 100, 250 und 1000 ml. Einem ml des Medikaments sind folgende Verbindungen hinzugefügt: wässriges Substrat der Stoffwechselprodukte von Lactobacillus helveticus, 15mg Lactobacillus helveticus, Natriummonohydrogenphosphat, Kaliummonohydrogenphosphat, Phosphorsäure, Kaliumsorbat, Citronensäure-Monohydrat, Wasser, Rohmolke und Laktose.

Die Dosierung für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren liegt bei dreimal täglich 2 ml, die jeweils zu den Mahlzeiten in einer wässrigen Lösung eingenommen werden. Milch darf nicht zur Einnahme genutzt werden. Kinder im Alter von 2 bis 12 sollten 3-mal täglich 0,5 Tropfen einnehmen. Während der Schwangerschaft und der Stillzeit gilt die gleiche Dosierung wie für Kinder. Kindern unter 2 Jahren ist das Präparat nicht zu verabreichen.

Tritt eine Verbesserung ein, kann die Dosis allgemein halbiert werden. Eine zeitliche Einnahmebegrenzung existiert nicht. Kontraindikation vor der Einnahme stellt eine bekannte Empfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe dar. Ansonsten sind keine Gegenanzeichen bekannt. Negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft und die Stillzeit sind nicht bekannt, jedoch sollte vor der Einnahme eine Konsultation des behandelnden Arztes stattfinden.

Als Nebenwirkungen können, Juckreiz oder Hautrötungen, Übelkeit, sowie Blähungen auftreten. Bei Nebenwirkungen sollte die Dosis grundsätzlich reduziert und ein Arzt aufgesucht werden sollte. Auch hier gilt, dass eine Einnahme vorher mit dem Arzt besprochen werden sollte. Wechselwirkungen können mit Antazida auftreten, welche die Magensäure neutralisieren und somit die Wirkung von Hylak bei der Einnahme aufheben.

Studien haben Erkenntnisse geliefert, die Lactobacillus helveticus mit einer Blutdrucksenkenden Eigenschaft in Verbindung bringen.

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Bioflorin ist ein probiotisches Präparat, das von der Firma „Sanova Pharma“ hergestellt und vertrieben wird. Da ich bereits in der Vergangenheit eine Reihe von Beiträgen zu Probiotika und ihren Einsatzmöglichkeiten bei Erkrankungen und zur Gesundheitspflege veröffentlicht habe, möchte ich nicht noch einmal alle Argumente, pro und kontra, hier wiederholen.

Anstelle dessen können Sie sich ein umfassendes Bild über Probiotika machen, indem Sie folgende Beiträge einsehen:

An dieser Stelle möchte ich (wieder) einmal einen Blick auf ein kommerzielles Präparat werfen und seine dokumentierte Wirksamkeit, sofern vorhanden, und Verträglichkeit näher beleuchten.

Indikationen

Die Firma Sanova Pharma sieht das Indikationsgebiet für ihr Präparat in der Behandlung von spezifischen Verdauungsstörungen. Hiermit sind akute, unkomplizierte Durchfallerkrankungen von Erwachsenen und Kindern älter als 12 Jahre gemeint. Kinder zwischen 2 und 12 Jahre sollten dagegen nach Rücksprache mit einem Arzt Bioflorin zu sich nehmen. Eine weitere Indikation ist der Wiederaufbau einer gestörten Darmflora, wie sie häufig nach Einnahme von Antibiotika zu sehen ist.

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Wirkstoff

Es handelt sich hier um lebende Keime von Enterococcus faecium (nicht zu verwechseln mit E. faecalis, einem engen Verwandten von E. faecium) des Stamms Cernelle 68 (SF 68).

Zusammensetzung

In einer Kapsel sind mindestens 75 Millionen lebende Keime von E. faecium in Form einer Trockenkultur enthalten. Weitere Bestandteile sind Lactose, Magnesiumstearat, Siliciumdioxid und Natriumglutamat.

Wirkweise

Der Hersteller bemerkt, dass mit Bioflorin ein natürlicher Bewohner des menschlichen Darms zugeführt wird. Er zeichnet sich durch eine schnelle Vermehrung, seine Vitalität und seine Widerstandsfähigkeit gegen eine Reihe von Antibiotika aus. Dadurch unterstützt das Präparat die natürliche Darmbesiedlung bei „unspezifischen Durchfällen“. Durch die Zufuhr von E. faecium werden krankheitserregende Keime in ihrem Wachstum gehemmt und zu guter letzt aus dem Darm verdrängt.

Kontraindikationen

Falls eine bekannte Unverträglichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe (also nicht nur gegenüber dem Wirkstoff alleine) vorliegt, sollte der Patient auf eine Einnahme verzichten. Bei E. faecium handelt es sich um einen kommensalen Mikroorganismus („Mitesser“), der für den Menschen unschädlich ist, so lange das Immunsystem die Population unter Kontrolle halten kann. Bei einem eingeschränkten Immunsystem dagegen besteht die Gefahr einer Überbesiedlung und damit einer Infektion.

Daher ist ein eingeschränktes Immunsystem ebenfalls als Kontraindikation zu betrachten. Als relative Kontraindikationen gelten Autoimmunerkrankungen und ernsthafte Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, wie z. B. Morbus Crohn, Geschwüre, Tumore etc. Hier sollte vor der Einnahme ein ärztliches Einverständnis eingeholt werden. Schwangerschaft und Stillzeit sind keine eigentliche Kontraindikation. Aber auch hier befindet der Hersteller, dass es besser ist, vorher einen Arzt zu befragen.

Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung

Sollte der Durchfall länger als 48 Stunden nach der erstmaligen Einnahme von Bioflorin anhalten, dann sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen. Das Gleiche gilt auch für ernste Durchfallerkrankungen, bei denen ein Verdacht auf Erreger wie Salmonellen, Shigellen etc. vorliegt. Trotz Einnahme von Bioflorin bei Durchfall muss auch weiterhin eine ausreichende Zufuhr an Flüssigkeit, Mineralstoffen etc. gewährleistet sein.

Bei einer gleichzeitigen Verordnung von Antibiotika sollte die Einnahme im Abstand von 2 Stunden erfolgen. Bei Schluckimpfungen darf Bioflorin nicht gleichzeitig verabreicht werden. Bei einem mangelnden Therapieerfolg durch die Einnahme von Bioflorin sollte der Betroffene sich an seinen Arzt wenden.

Es folgt dann ein wichtiger Hinweis für Ärzte: Der Keim ist empfindlich gegen folgende Antibiotika: Tetracycline, Amoxicillin und Ampicillin. Mit diesen Antibiotika kann eine Überdosierung oder Fehlanwendung antagonisiert werden.

Wechselwirkungen

Wie bereits erwähnt, können (die zuvor erwähnten) Antibiotika die Wirksamkeit von Bioflorin vermindern. Keine gleichzeitige Einnahme mit einer Schluckimpfung.

Dosierung

  • Erwachsene 3 mal täglich 1 Kapsel
  • Kinder von 2 bis 12 Jahren 2 mal täglich 1 Kapsel

Die Einnahmedauer beträgt in der Regel 7 Tage, kann aber nach ärztlicher Beratung verlängert werden.

Die Kapseln werden zu den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit (keine heiße Getränke!) eingenommen.

Liegen Schluckbeschwerden vor, kann man die Kapsel öffnen und den Inhalt in Flüssigkeit verrühren und dann trinken. Auch hier ist eine Hitzeeinwirkung zu vermeiden.

Nebenwirkung

Bislang sind keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Der Hersteller empfiehlt, jede beobachtete Nebenwirkung einem Arzt oder Apotheker zu melden.

Verfalldatum und Lagerung

Jedes Präparat hat ein Verfalldatum. Nach dessen Ablauf sollte man das Präparat nicht mehr einnehmen.

Die Kapseln sollten trocken und möglichst kühl (nicht über 21 Grad Celsius) gelagert werden. Denn E. faecium wird von Temperaturen, die die 40 Grad Celsius überschreiten, rasch abgetötet. Es ist auch ein Schutz vor Licht erforderlich.

Wirksamkeit und Verträglichkeit von Bioflorin aus Sicht der Wissenschaft

Die vorliegende Beschreibung von Fakten über Bioflorin ist von der Herstellerfirma sehr ausführlich gestaltet worden und erinnert fast an einen „Waschzettel“ der Pharmaindustrie für deren chemischen Präparate.

Dies ist umso bemerkenswerter, handelt es sich doch hier um einen natürlich vorkommenden Keim, von dem bekannt ist, dass er nur dann negativ auffallen kann, wenn das Immunsystem des Betroffenen schwächelt. Bei einer solch ausführlichen Charakterisierung des Präparats liegt die Vermutung nahe, dass hierzu auch wissenschaftliche Arbeiten existieren, die Wirksamkeit und Verträglichkeit untersucht haben.

Wunderlich et al.
Department of Internal Medicine, District Hospital, Faido, Switzerland
„Double-blind report on the efficacy of lactic acid-producing Enterococcus SF68 in the prevention of antibiotic-associated diarrhoea und in the treatment of acute diarrhoea.“
J Int Med Res. 1989 Jul-Aug;17(4):333-8.
https://ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2676650

In diese Arbeit wurden 123 Patienten aus 10 klinischen Zentren aufgenommen, um die Effektivität von SF 68 bei der Prävention einer Antibiotika-assoziierten Diarrhö und der Behandlung einer akuten Diarrhö zu beurteilen. Im Präventionsteil der Studie erhielten 45 Patienten, die eine Antibiotikatherapie erhielten, zusätzlich 2 mal täglich eine Kapsel SF 68 oder Plazebo. 78 Patienten litten unter akuten Durchfällen. Sie erhielten 3 mal täglich SF 68 oder Plazebo. Alle Patienten wurden für 7 Tage behandelt.

Als Resultat zeigte sich, dass Enterococcus SF 68 die Häufigkeit von Antibiotika-assoziierten Durchfällen im Vergleich zu Plazebo signifikant reduzieren konnte (8,7 % gegenüber 27,2 % jeweils). Die Patienten mit akuten Durchfällen zeigten eine signifikant schnellere Normalisierung des Stuhlgangs im Vergleich zu Plazebo.

Eine ähnlich gelagerte Studie untersucht die Wirksamkeit einer Behandlung von akuten Durchfällen:

Buydens et al.
Dept. Of Gastroenterology, Municipal Hospital, Aalst, Belgium.
„Efficacy of SF 68 in the treatment of acute diarrhea. A placebo-controlled trial.““
Scand J Gastroenterol. 1996 Sep;31(9):887-91.
https://ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8888436

In dieser randomisierten, doppelblinden, Plazebo kontrollierten Studie wurden 211 Patienten mit akutem Durchfall 5 Tage lang 3 mal täglich mit SF 68 (150 x 10 hoch 6 koloniebildende Einheiten) oder Plazebo behandelt.

Resultat: Die Patienten unter SF 68 hatten im Vergleich zu Plazebo eine signifikant verkürzte Durchfalldauer. Nach 2 Tagen Therapie mit SF 68 bzw. Plazebo litten in der Verumgruppe noch 61 Prozent, in der Plazebogruppe noch 96 Prozent an Durchfall. Nach dem 3. Tag betrug die Rate der Durchfallkranken 8 Prozent bzw. 66 Prozent für Verum- bzw. Plazebogruppe. Die durchschnittliche Dauer des Durchfalls war 1,69 Tage in der Verumgruppe und 2,81 Tage in der Plazebogruppe. Wurden beim ersten Stuhl Krankheitskeime gefunden, konnten diese nach Abschluss der Behandlung nicht mehr nachgewiesen werden. Nebenwirkungen wurden in keinem Fall beobachtet.

Schlussfolgerung der Autoren: Die orale Bakteriotherapie mit SF 68 verkürzt signifikant die Dauer und Intensität von Durchfällen bei Erwachsenen. Sie stellt zudem eine sichere und verträgliche Möglichkeit zur Wiederherstellung einer gesunden Darmflora dar.
Es gibt noch eine weitere Arbeit, diesmal aber mit einem negativen Ergebnis:

Mitra et al.
International Centre for Diarrheal Disease Research, Dhaka, Bangladesh.
„A double-blind, controlled trial of bioflorin (Streptococcus faecium SF68) in adults with acute diarrhea due to Vibrio cholerae und enterotoxigenic Escherichia coli.““
Gastroenterology. 1990 Oct;99(4):1149-52.
https://ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2203662

In dieser Arbeit wurden 183 Erwachsene, die an Durchfällen aufgrund von Vibrio cholerae und enterotoxische E. coli (ETEC) litten, in diese randomisierte, doppelblinde, Plazebo kontrollierte Studie aufgenommen und mit Bioflorin oder Plazebo behandelt. Das Plazebo bestand aus abgetöteten SF 68. Die Dosierung bestand in einer Gabe von 1 Kapsel alle 8 Stunden für die Dauer von 3 Tagen. Außer einer intravenösen Rehydrierung waren keine weiteren medikamentösen Maßnahmen erlaubt.

Resultat: Bioflorin wurde sehr gut vertragen.

Das Präparat zeigte jedoch keine signifikante Wirkung auf die Durchfälle. Was mir an dieser Arbeit auffällt, ist die verwirrende Bezeichnung von SF 68 als Streptococcus faecium. In früheren Zeiten (bis zum Jahr 1984) wurden Enterokokken als Streptokokken der Serogruppe D bezeichnet. Seit 1984 jedoch weiß man, dass es sich bei Streptokokken und Enterokokken, bei allen frappierenden Gemeinsamkeiten, um 2 verschiedene Familien handelt.

Von daher wundert es mich, dass in dieser Arbeit, die aus dem Jahr 1990 stammt, immer noch von Streptokokken die Rede ist. Die erste hier diskutierte Arbeit von Wunderlich et al., die ein Jahr früher veröffentlicht worden war, spricht auch schon von Enterokokken. Dies mag nach Haarspalterei aussehen.

Aber solche Fehler in der Bezeichnung von Wirksubstanzen kann schlimmstenfalls zu Missverständnissen führen, sind aber mit Sicherheit kein Gütesiegel für die Autoren. Man kann hier nur vermuten, dass es sich hier um Enterococcus faecium SF 68 gehandelt hat. Abgesehen von diesem Mangel bei der korrekten Bezeichnung, sehe ich auch vom Inhaltlichen der Arbeit keinen besonders negativen Aspekt für Bioflorin.

Immerhin ist die Studie in Bangladesh durchgeführt worden. Es bleibt somit zu fragen, wie signifikant sind die untersuchten Keime für europäische Breiten. Oder basieren hierzulande Durchfallerkrankungen auf ganz anderen Pathogenen, auf die der Enterococcus faecium deutlich besser anspricht.

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Nicht so gut ist….

Im September dieses Jahres brachte ich einen Beitrag zu Füllmaterialien in Nahrungsergänzungsmitteln (Gesunde Nahrungsergänzungsmittel mit krankmachenden Füllmaterialien). In diesem Beitrag diskutierte ich Magnesiumstearat, dass auch hier im Bioflorin vorkommt. Es handelt sich hier um ein Füll- bzw. Verlaufmittel, dessen Aufgabe es ist, die Wirksubstanzen davon abzuhalten, sich an Maschinenteilen bei der Produktion festzuheften oder selbst zu verklumpen.

Durch die Verlaufmittel wird der Produktionsprozess beschleunigt, wodurch größere Mengen im gleichen Zeitraum als ohne diese Verlaufmittel produziert werden können. Magnesiumstearat hat also nichts mit der Gesundheit zu tun, sondern ist eine kostensenkende technische Maßnahme.

Diese hat allerdings insofern etwas mit der Gesundheit zu tun, als dass Magnesiumstearat negative Einflüsse auf die Gesundheit haben kann. So konnten Arbeiten zeigen, dass die Substanz eine strukturelle Veränderung von T- und B-Lymphozyten bewirken kann, was einer Schwächung des Immunsystems gleichkommt.

Magnesiumstearat kann im Magen-Darm-Trakt auch eine Art Biofilm aufbauen, der die Resorption beeinträchtigt und gleichzeitig Nährboden für unerwünschte Mikroorganismen darstellen kann.

Als letzter negativer Punkt für das Magnesiumstearat ist seine Herkunft zu nennen. Stearinsäure, die „Muttersubstanz“ des Magnesiumstearats, wird aus Pflanzenölen gewonnen, deren Pflanzen intensive Pestizidbehandlungen erfahren haben oder vielleicht sogar genetisch modifiziert worden sind bzw. beides. Öle aus Baumwollsamen sind hiervon besonders betroffen.

Fazit

Bei Bioflorin scheint es sich um ein interessantes Produkt zu handeln, dass vom Hersteller gut dokumentiert worden ist. Die Zahl der wissenschaftlichen Arbeiten zu dem Produkt bzw. dem wirksamen Mikroorganismus ist mit insgesamt 5 in PubMed ziemlich übersichtlich geraten. Dafür zeichnen sich die meisten Arbeiten durch eine relativ hohe Patientenzahl und ein sauberes und aussagekräftiges Studiendesign aus.

Diese Studien bescheinigen, bis auf eine Ausnahme, dem Präparat eine ausgezeichnete Wirksamkeit und Verträglichkeit. Ohne das Magnesiumstearat wäre das Präparat eine empfehlenswerte Angelegenheit.

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Das rezeptfreie Präparat Syxyl ProBio Cult ist eine Kombinations-Zubereitung mit 2 probiotischen Milchsäurebakterien  und Vitaminen. Pro Bio Cult unterstützt die Regeneration des Mikrobioms des Dünn- und Dickdarmes nach Durchfallerkrankungen und Antibiotika-Therapien sowie bei allen Umständen, die eine Störung der Darmflora hervorrufen. Dazu zählen auch alle Medikamente, bei denen entsprechende Nebenwirkungen nachgewiesen und auf den Beipackzetteln vermerkt sind
Die wirksamen probiotischen Bestandteile der Kapseln sind

  • Lactobacillus acidophilus aus der Spezial-Kultur LA-5® : Verdrängt humanpathogene Mikroorganismen und produziert Vitamin B3, B6 und Folsäure  <
  • Bifidobacterium lactis  aus der Spezial-Kultur BB-12® : Hilft ein Milieu zu schaffen, in dem gefährliche Keime unterdrückt werden

ProBio Cult leistet einen Beitrag zur Entstehung und Erhaltung einer gesunden Darmflora und ist geeignet für die Darmsanierung und die Unterstützung einer Allergie-Behandlung. In einer Doppelblindstudie wurde ein positiver Effekt bei der Behandlung von Diarrhoe bei Kleinkindern aufgezeigt.

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Die Funktion der Darmflora ist der optimale Aufschluss der Nahrung und die Unterstützung des Immunsystem sowie des Nervensystems. Auch Entzündungen des Darmes beugt ein gesundes Mikrobiom vor. Mit dem Präparat erreichen die probiotischen Kulturen den Dünn- und Dickdarm unbeschadet, weil die Darreichungsform resistent gegen die Magensäure ist. Probiotische Bakterien in der Nahrung werden größtenteils durch die säureinduzierte Sterilisation abgetötet. Mit einer Kapsel ProBio Cult nehmen Sie dagegen etwa 5 Milliarden probiotische, effektive Keime auf. Zusätzlich enthält ProBio Cult die hoch stoffwechselaktiven Vitamine B1, B2, B12, Biotin sowie Folsäure und Vitamin D3. Die Aminosäure Glutamin ist additiv als Schleimhautschutz-Faktor enthalten.
Das Präparat ist frei von allergieauslösenden Stoffen, wie Gluten, Laktose, Hefe und Konservierungsstoffen. Mindestens 7 Tage sollten 3 mal täglich 2 ProBio Cult Kapseln zu den Mahlzeiten unzerkaut eingenommen werden. Nach einer Woche können Sie die Dosis auf 3 Kapseln pro Tag herabsetzen.

Um einen positiven Effekt zu erzielen, ist eine Einnahmedauer von mehreren Wochen anzuraten. Es sind keine Nebenwirkungen oder Gegenanzeigen bekannt. Auch ein negativer Einfluss auf die Schwangerschaft oder die Stillzeit ist ist nicht zu erwarten. Liegt eine chronische Erkrankung vor, sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden. Für Kinder besteht keine eigenständige Dosierungsanleitung.
ProBio Cult von Syxyl erhalten Sie in Original-Verpackungen zu 20 oder 100 Kapseln (360 mg). Erhältlich ist ProBio Cult auch als Sticks.

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Der Darm ist mir unzähligen nützlichen Bakterien besiedelt, die für die Darmfunktion und Gesundheit unentbehrlich sind. Bactisubtil ergänzt diese Bakterien und unterstützt so die natürliche Darmfunktion.

Neben den wichtigen Milchsäurebakterien enthält Bactisubtil Vitamine und wertvolle Spurenelemente. So wird die Darmflora zusätzlich gegen schädliche Einflüsse geschützt.

Andere Handelsnamen für Präparate mit Milchsäurebakterien sind BioCult oder Hylak. Auch manche Joghurts und Frischmilchprodukte enthalten Milchsäurebakterien (Lactobacillus Acidophilus).

Bactisubtil eignet sich auch zur Ergänzung einer probiotischen Ernährung und hilft Ihnen, unerwünschte Bakterien im Darm zu verdrängen und die Verdauung zu stabilisieren.

Bactisubtil gibt es in Packungen mit 20, 50 oder 100 Kapseln. Die Tagesdosis liegt im Allgemeinen je nach Bedarf bei 1 bis zwei Kapseln pro Tag, die vor oder zu den Mahlzeiten unzerkaut geschluckt werden. 20 Kapseln kosten je nach Apotheke ungefähr 10 bis 12 Euro.

Bactisubtil ist gut verträglich. In Hohen Dosen kann Bactisubtil zu leichtem DurchfallBlähungen oder Verstopfungen führen.

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Bei Allergien gegen einen der Inhaltsstoffe darf Bactisubtil nicht eingenommen werden. Bactisubtil enthält Glucose und Saccharose. Diabetiker sollten die Einnahme von Bactisubtil in Ihrer Diät entsprechend berücksichtigen. Bei Fragen zur Verträglichkeit von Bactisubtil berät Sie natürlich (wie immer) ein Apotheker oder Therapeut.

Die Wirksamkeit von Bactisubtil kann durch Abführmittel beeinträchtigt werden, da die Resorption der Spurenelemente beeinträchtigt wird. Auch die Einnahme von Antibiotika führt zu einer Beeinträchtigung der Darmflora.

Mehrere Studien haben die Wirksamkeit von Milchsäurebakterien bei Kindern mit akuten Durchfällen belegt. Weitere Studien zeigen einen Effekt bei Durchfällen nach Antibiotikatherapien, die eine Darmsanierung nötig machen. Auch für eine Wirksamkeit bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis Ulcerosa) gibt es Hinweise.

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Phosphatidylcholin (PPC) ist ein abgewandeltes Fett, das im Stoffgemisch Lecithin vorkommt und der Gruppe der Phospholipide angehört. PPC ist Bestandteil aller Zell-Membranen der Tiere, Pflanzen und Pilze. Nur in primitiven Bakterien-Zellen kommt die Verbindung kaum vor. Die äußere Schicht der zweilagigen Zell-Membran höherer Zellen besteht zu 50 % aus PPC.

Dadurch erlangt die die Substanz lebenswichtige Bedeutung. Membranen grenzen nicht nur die Zelle nach außen ab, sondern formen auch in den Zellen Räume, in denen bestimmte physikochemische Reaktionen ablaufen können. Zum Beispiel erfolgt in den Mitochondrien eine Ladungstrennung, die die Elektronen-Transport-Kette ermöglicht. Dieser Prozess ist der Endpunkt der Zell-Atmung, die Stoffwechsel-Energie bereitstellt. Daneben fördert PPC die Entgiftungskapazität der Leber. Auch für viele weitere Funktionen in unterschiedlichen Körperregionen ist PPC unentbehrlich.

Vor allem aber bildet Phosphatidylcholin den Hauptbestandteil der Dickdarm-Schleimschicht, die mit der Darmflora verbunden ist. PPC wird aber auch von der Schleimhaut in den Schleim hinein abgesondert, weswegen der Darm einen erhöhten Bedarf an dem Phospholipid hat. Und jetzt wird es natürlich interessant, denn bekanntlich beginnt die Gesundheit des Menschen im Darm. Das ist ein ganz altes Postulat der Naturheilkunde.

Vor allem geht es in der Regel um eine optimale Besiedlung der Darmschleimhaut mit gesunden Bakterien, die den Körper vor Krankheiten schützen.
Doch mittlerweile ist auch bekannt, dass nicht nur die Bakterien im Darm für die Gesunderhaltung des Körpers notwendig sind; auch die Zusammensetzung der Schleimhaut selbst spielt eine wichtige Rolle – und hier vor allem die Substanz Phosphatidylcholin, die heute unter anderem bei chronischer Darmentzündung eingesetzt werden sollte.

Quellen

Wegen des ubiquitären Vorkommens in höheren Lebewesen liefern praktisch alle Nahrungsmittel PPC. Besonders hoch ist der Gehalt in Pflanzenölen und Eigelb. Die oft beworbene Supplementierung muss aufgrund der guten Versorgung bei normaler Ernährung als übertrieben angesehen werden. Dennoch kann bei bestimmten Erkrankungen eine zusätzliche Gabe im Rahmen der Membran-Therapie – auch mit synthetischem PPC – sinnvoll sein.

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Wirkung

Das Phosphatidylcholin bindet den Schleim an die Schleimhaut; beim gesunden Menschen hält diese Schleimschicht die Distanz zu den Darmwandzellen aufrecht – und somit gleichzeitig Bakterien und Giftstoffe aus der wässrigen Darmlösung auf Abstand. Wenn dieser Mechanismus nicht mehr funktioniert – also ein direkter Kontakt mit den Darmzellen stattfindet – treten Entzündungen auf: Darmerkrankungen können die Folge sein. [3]

Anwendungsgebiete und Darreichungsformen

Der Wirkstoff ist in unterschiedlichen Darreichungsformen im Handel und kann bei verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt werden. Bewährt hat er sich vor allem beim Krankheitsbild Colitis ulcerosa – eine Darmerkrankung, die mit chronischen Entzündungen einhergeht. Hier ist die aktive Fettschutzschicht des Darmes durch einen Mangel an Phosphatidylcholin vermindert. [4]

Bei der Behandlung von Colitis ulcerosa wird insbesondere auf ein Granulat in retardierter Form zurückgegriffen, bei dem die Substanz nach und nach an den Wirkort gelangt. In Tablettenform wird das Produkt aber auch zur Senkung des Cholesterinspiegels eingenommen. Ampullen oder Spritzen mit Phosphatidylcholin können hingegen zur Vorbeugung oder auch zur Behandlung von Fettembolien in der Chirurgie zum Einsatz kommen. [5]

Dabei sollen nach dem Einspritzen der Substanz überzählige Fettzellen zerstört werden. [6]

Bei den intravenös verabreichten Substanzen handelt es sich meist um eine Kombination von Phosphatidylcholin und Desoxycholsäure, die sich als besonders wirksam und gleichzeitig schonend erwiesen hat.

Nicht zuletzt wird Phosphatidylcholin auch als klassisches Mittel zur Entgiftung eingesetzt, insbesondere im Zusammenhang mit der Leberentgiftung.

Studien zu Phosphatidylcholin

Insbesondere im Zusammenhang mit der chronischen Darmerkrankung Colitis ulcerosa ist die Wirksamkeit von Phosphatidylcholin heute nachgewiesen. Professor Dr. Wolfgang Stremmel von der Universitätsklinik Heidelberg entwickelte mit seinem Team ein Granulat des Wirkstoffes in Kapselform, das im Rahmen einer doppelblinden Studie insgesamt 60 Patienten viermal täglich in Mengen von jeweils 1,5g erhielten.

Der Wirkstoff sollte die Fettschutzschicht des Darmes verstärken und somit Entzündungen reduzieren. Die Untersuchungsreihe ergab, dass rund die Hälfte aller Patienten, die das Granulat einnahmen, innerhalb von drei Monaten eine deutliche Verbesserung erfuhren: Neben einer Besserung der Entzündungen im Dickdarm ging auch die Stuhlfrequenz zurück sowie die Blutbeimengungen im Kot.

Darüber hinaus verbesserte sich bei den betroffenen Patienten das allgemeine Wohlbefinden. Als Nebenwirkung wurden vor allem Blähungen genannt. [1]

In einer weiteren Studie wies das Forscherteam aus Heidelberg nach, dass das Granulat zudem fähig ist, rund 80% der Patienten vom Kortison zu befreien – ein Medikament, das bei Colitis ulcerosa standardmäßig eingesetzt wird. [1]

Fazit

Die Substanz Phosphatidylcholin findet heute vielfach Anwendung bei verschiedenen Krankheitsbildern. Inwieweit sich die Anwendungsmöglichkeiten noch erweitern lassen und ob vor allem auch die Darreichungsformen noch optimiert werden können, bleibt abzuwarten.

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Beitragsbild: 123rf.com – Alexander Raths

Phlogenzym ist ein Produkt der Firma Mucos (inzwischen Atrium). Die Firma ist bekannt für die  „Erfindung“ von Wobenzym, welches sie auch heute noch als Wobenzym Plus und Immun vertreibt.

Phlogenzym wird als „mono“ und „aktiv“ angeboten. Phlogenzym mono enthält nur einen Wirkstoff: Bromelain. Eine Mengenangabe konnte ich auf der Firmenseite nicht finden. Die Informationen für Fachkreise werden, laut Angaben der Webseite, momentan überarbeitet.

Es wird noch ein wenig verwirrender, denn im „Pflichttext-Teil“ der Webseite gibt es (noch) keine  Angaben zu Phlogenzym aktiv und seinen Inhaltsstoffen. Auf der Produktseite wird die aktiv-Variante als „spezielle Kombination aus Enzymen, Radikalfängern und Vitaminen“ beschrieben. Aber auch hier fehlen exakte Mengenangaben. Wie es aussieht, enthält Phlogenzym aktiv die Vitamine C, D und E. Mengenangaben hierfür? „Hochdosiert“ heißt es für das Vitamin C.

Eine Anbieterwebseite von Amazon (amazon.de/Phlogenzym-aktiv-magensaftresistente-Tabletten-240/dp/B00E670NQY) zeigt auf einer Abbildung die auf der Packung aufgedruckten Inhaltsstoffe. Demzufolge enthält Phlogenzym aktiv 60 mg Bromelain, 270 mg Papain, 144 mg Trypsin und 9 mg Chymotrypsin. Statt Rutin das verwandte Quercetin mit 36 mg und 50 mg Polyphenole. Vitamin C – 300 mg; Vitamin D – 10 Mikrogramm (= 400 IE) und Vitamin E – 100 mg. Ob diese Angaben pro Tablette gelten oder für eine Tagesdosis, das lässt sich nicht mit Bestimmtheit ablesen.

Andere Anbieter, vor allem ausländische und online-Apotheken, offerieren anscheinend ein vollkommen anderes Produkt gleichen Namens. „Drug Information System“ beschreibt ein Produkt dieses Namens, das 90 mg Bromelain, 48 mg Trypsin und 100 mg Rutin pro Tablette enthält. Die online-Apotheke Parcelmed verkauft ein Phlogenzym mit exakt den gleichen Substanzen und Substanzmengen. Auffallend ist hier die „hohe“ Menge an Bromelain. Der Hersteller von Astrozym zum Beispiel hatte die Menge an Bromelain, die in einer Tablette Astrozym enthalten ist, von 45 mg für Wobenzym N auf „nur“ 37,5 mg herabgesetzt. Grund hierfür sei, dass ein zu hoher Bromelaingehalt das Präparat zum Arzneimittel „mutieren“ lässt (https://capella-pharma.de/fachinfo/info-d/105d-eig-astro.htm). Da ist es mehr als erstaunlich, dass die oben zitierte online-Apotheke 3 mal 2 Tabletten täglich als Standarddosierung angibt (sofern nicht anders verordnet), und das bei einer doppelt so hohen Bromelain-Menge pro Tablette.

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Wissenschaftliche Untersuchungen zu Phlogenzym

Nach diesem bunten Durcheinander, was Phlogenzym ist oder sein könnte, ist es an der Zeit, einmal einen Blick auf wissenschaftliche Exponate zu werfen, die Phlogenzym näher unter die Lupe genommen haben. Natürlich taucht hier sofort die Frage auf: Welches der oben beschriebenen Varianten sind in den Studien verwendet worden? Oder gibt es noch eine Variante, die wir bisher nicht diskutiert haben?

Efficacy and Tolerability of Oral Enzyme Therapy as Compared to Diclofenac in Active Osteoarthrosis of Knee Joint : An Open Randomized Controlled Clinical Trial

In dieser Arbeit erfahren wir im Diskussionsteil der Veröffentlichung, dass das eingesetzte Phlogenzym Rutin, Bromelain und Trypsin enthält. Nähere Angaben zur Wirkstoffmenge gibt es nicht. Das Präparat wurde für die Studie von der Herstellerfirma zur Verfügung gestellt.
Die randomisierte Studie untersuchte die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Phlogenzym im Vergleich zu Diclofenac bei der Behandlung von Kniearthrosen. Die 3 Wochen dauernde Studie mit 50 Patienten  bestand aus zwei Gruppen, einer Gruppe, deren Mitglieder zweimal täglich 2 bis 3 Tabletten Phlogenzym erhielten und einer Gruppe, die Diclofenac 50 mg erhielt.

Ergebnisse: Nach den anberaumten 3 Wochen Therapie und der folgenden Beobachtungszeit von 7 Wochen zeigte sich eine Abnahme von Gelenkschmerzen, Druckschmerzempfindlichkeit der Gelenke und Schwellungen in beiden Gruppen. Gleichzeitig zeigte sich eine leichte Verbesserung der Beweglichkeit in der Phlogenzym-Gruppe. Die Abnahme der Druckschmerzempfindlichkeit war in der Phlogenzym-Gruppe ausgeprägter als in der Kontrollgruppe.

Die Autoren schlossen aus ihren Beobachtungen, dass Phlogenzym ähnlich effektiv und gut verträglich ist wie Diclofenac bei der Behandlung von Arthosen im Knie.

Eine ähnliche Studie wurde 2006 mit Patienten durchgeführt,die an Hüftarthrose litten.

Efficacy and tolerance of an oral enzyme combination in painful osteoarthritis of the hip. A double-blind, randomised study comparing oral enzymes with non-steroidal anti-inflammatory drugs.

Diese Arbeit hatte sich zum Ziel gesetzt, zu ermitteln, ob Phlogenzym bei der Behandlung von Hüftarthrosen vergleichbare Wirkung zeigt wie Diclofenac.

Teilnehmer waren 90 Patienten, die 6 Wochen in dieser randomisierten, doppelblinden, Parallelgruppen-Studie behandelt wurden. Dazu erhielten 45 Patienten Phlogenzym und 45 Patienten Diclofenac. Gemessen wurde Schmerzempfinden, Steifheit der Gelenke und Funktionen etc.

Resultate: Die gemessenen Parameter zeigten in beiden Gruppen ähnlich gute Verbesserungen, so dass Phlogenzym im Vergleich zu Diclofenac keine schlechtere therapeutische Effizienz zu haben scheint. Im Vergleich der Nebenwirkungen beider Substanzen konnte Phlogenzym eine Tendenz zu einer besseren Verträglichkeit dokumentieren.

Eine Studie ganz anderer Art kommt aus Indien: Efficacy and safety of phlogenzym–a protease formulation, in sepsis in children.

Der Hintergrund für diese Studie ist die Frage, ob proteolytische Enzyme Entzündungsprozesse eindämmen können, die aus einer Infektion resultieren. Das Präparat wurde vom Hersteller für die Studie bereitgestellt und enthielt Bromelain 90 mg, Trypsin 48 mg, Rutin 100 mg.

In dieser randomisierten, doppelblinden, Placebo kontrollierten Studie erhielten 60 Kinder im Alter von 1 Monat bis 12 Jahren, die an einer Sepsis litten, die übliche Standardtherapie, die bei dieser Komplikation notwendig ist und Phlogenzym (30 Kinder) oder Placebo (30 Kinder) als Zusatztherapie. Die Dosierung betrug 1 Tablette pro 10 kg Körpergewicht bis zu einem Maximum von 10 Tabletten pro Tag in 2 oder 3 aufgeteilten Gaben. Die Beobachtungszeit betrug 14 bis 21 Tage.

Resultate: Das Fieber ging nach 3 Tagen in der Verumgruppe zurück, in der Placebogruppe nach 4 Tagen. Hämodynamische Unterstützung war in der Verumgruppe durchschnittlich 2 Tage erforderlich, in der Placebogruppe 3 Tage. Komaparameter in der Verumgruppe normalisierten sich nach 3 Tagen, die der Placebogruppe nach 5,5 Tagen. Orale Nahrungsaufnahme in der Verumgruppe begann nach 4 Tagen, in der Placebogruppe nach 5 Tagen. In der Placebogruppe verstarben 2 Patienten.

Schlussfolgerung der Autoren: Phlogenzym ist eine effektive Zusatztherapie bei Sepsis bei Kindern.

Effect of phlogenzym in long-term treatment of patients with multiple sclerosis.

Diese Arbeit mit 74 Patienten, die an Multipler Sklerose litten, zeigte, dass eine Langzeitanwendung von Phlogenzym (1 bis 3 Jahre) eine Abnahme der krankheitsbedingten Komplikationen mit sich brachte. Die Schweregrade nahmen im Laufe der Zeit ab, die Remissionszeiten verlängerten sich und die Progression verlangsamte sich signifikant. Daher sehen die Autoren ein hohes Potential bei der Langzeitbehandlung.

Andere Arbeiten bei zum Teil anderen Indikation sahen keine besonders guten Ergebnisse. Wie zum Beispiel: Oral enzyme therapy for chronic hepatitis C–a retrospective analysis.

Hier wurde die Frage gestellt, inwieweit Phlogenzym die Konzentrationen an Aminotransferase bei einer Hepatitis C Infektion senken hilft. Eine weitere Frage ist die Vergleichbarkeit der Wirkung mit Interferon-alpha. Die Autoren sichteten Daten von Hepatitis C Patienten, die mit 6 Tabletten Phlogenzym behandelt worden waren.

Aufnahmekriterium für die Auswertung war eine Behandlungsdauer von 3 und mehr Wochen und erhöhte ALT-Werte über 6 Monate vor der Therapie mit Phlogenzym. Leberzirrhose, massiver Alkoholkonsum und eine vorausgegangene Interferon-Therapie waren Ausschlusskriterien.

Resultate: Keine Veränderungen bei den beobachteten 22 Patienten. Die durchschnittliche Behandlungsdauer betrug 77 Tage.

Eine Studie mit über 700 Patienten zur Wirksamkeit bei Verstauchungen des Fußknöchels (A double blind, randomised, parallel group study on the efficacy and safety of treating acute lateral ankle sprain with oral hydrolytic enzymes.)  zeigte ebenfalls keine verbesserte Wirkung im Vergleich zu Placebo.

Eine Prüfungsarbeit untersuchte die Wirksamkeit von Phlogenzym als „Schmerzmittel“ gegen mittelstarke bis starke Schmerzen bei Arthose (Is Phlogenzym effective in reducing moderate to severe osteoarthritis pain in adults?).

Die Arbeit war auch hier eine kleine Metaanalyse, die die Daten von 2 randomisierten, doppelblinden, Placebo kontrollierten Studien und einer offenen klinischen Studie ausgewertet hatte.

Ergebnisse: Es gab eine kleine Reduktion der für die Erkrankung typischen Symptome, die aber keine statistische Signifikanz aufwiesen.

Fazit

Das Produktwirrwarr ist fast perfekt zu nennen. Phlogenzym gibt es in verschiedenen Ausführungen und Dosierungen. Die meisten Webseiten, die des Herstellers mit inbegriffen, geben aus mir nicht verständlichen Gründen keine Auskunft über die Menge an Wirkstoffen in dem Präparat. Wer Phlogenzym sagt, darf nicht davon ausgehen, dass jemand anderes dann weiß, wovon er redet.

Die wissenschaftliche Literatur für die Rutin-Bromelain-Trypsin-Kombination sieht vielversprechend aus. Daran ändern auch die zitierten Arbeiten ohne positives Ergebnis nicht viel, zumal die hier untersuchten Indikationen nicht unbedingt in den typischen „Arbeitsbereich“ von Enzymen passen.

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Beitragsbild: 123rf.com – Vladimir Soldatov

Peter Jentschura wurde am 11. August 1941 in Breslau geboren, begann 1960 nach seinem Abitur eine Lehre als Industriekaufmann und war bis 1966 dann in diesem Beruf auch tätig.

1966 entschloss sich der Firmengründer und Geschäftsführer der Jentschura International GmbH zu einer zweiten Ausbildung als Drogist und führte bis 1993 auch erfolgreich eine eigene Drogerie.

Zwischen den Jahren 1979 und 1989 war Peter Jentschura Vorsitzender im westfälischen Drogistenverband und widmet sich seit 1982 nun intensiv der Forschung auf naturwissenschaftlichen Grundlagen zu den Themen Regenerierung und Entschlackung.

1993 gründete Peter Jentschura gemeinsam mit seinem Sohn Robert und seiner Mutter in Münster/Westfalen die Jentschura International GmbH, die mittlerweile über 50 Mitarbeiter beschäftigt und Kunden im in und Ausland mit basischen und basenbildenden Produkten beliefert.

Zusammen mit dem Drogisten Josef Lohkämper hat sich Peter Jentschura in jahrelangen Forschungsarbeiten mit der Herstellung von basischen Körperpflegeprodukten sowie einer basenbildenden und pflanzlichen Ernährung beschäftigt.

Die „Ernährungsphilosophie“ von Peter Jentschura

Die Jentschura International GmbH , eine Firma der es auch wichtig ist Kundenkontakte herzustellen und Fragen kompetent zu beantworten.

Vor allem das Wohlbefinden und eine hohe Lebensqualität der Kunden liegen allen Mitarbeiten der Jentschura International GmbH sehr am Herzen.

Der Buchautor Peter Jentschura hat den schönen Satz „mens sana in corpore puro“ – „ein gesunder Geist wohnt in einem sauberen Körper“ zum Leitsatz seiner Firma gemacht und vertritt die Ansicht, Körperpflege und das Wissen sich etwas Gutes zu tun, geschieht von außen, aber auch von innen.

Viele Menschen schaden ihrem Körper und beeinträchtigen durch eine falsche Ernährung ihr Wohlbefinden. Der Körper übersäuert und es können diverse Krankheiten entstehen.

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Die Ernährungstheorie von Peter Jentschura ist eigentlich recht einfach. Zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens genügt häufig schon eine Kost, die stark mineral-und vitalstoffhaltig, pflanzlich und vor allem basenbildend ist.

Produkte der Jentschura International GmbH

Ich will hier nur einen ganz kurzen Überblick über die Produkte geben (Stand: August 2012):

Am bekanntesten ist wohl das „MeineBase“ Badesalz, dass jedes Bad zu einer Oase der Ruhe und Entspannung macht. Die Haut wird sanft gereinigt, die Selbstfettung gefördert und der Körper fühlt sich glatt und geschmeidig an. Bestens auch geeignet für Massagen, basische Spülungen, die Zahnpflege und auch für Baby-und Kinderhaut ist dieses sparsame Badesalzkonzentrat eine Wohltat.

Hergestellt aus fein gemahlenen Edelsteinen wie Achat, Saphir, Bergkristall und Onyx, ist das MeineBase Badesalz durchblutungsfördernd und gerade in der kalten Jahreszeit ist so ein basisches Vollbad etwas besonders wohltuendes.

WurzelKraft – das omnimolekulare Lebensmittel:

Reich an Mineralien und vielen Vitaminen ist diese Pulver bestens geeignet um das tägliche Wohlbefinden zu stärken und übersäuerte Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

WurzelKraft®-das 100 Pflanzen Lebensmittel kann unter Süßspeisen und Getränke gerührt, zum würzen verwendet oder auch so verzehrt werden. Geeignet vor allem auch für Schwangere und ältere Menschen, da es weder Farb- noch Konservierungsstoffe enthält und die Aufnahme der wertvollen Mineralstoffe über die Schleimhaut des Mundes erfolgt.

7×7 KräuterTee – ausgewogene Kräutermischung:

Dieser wohlschmeckende, vitamin- und mineralstoffreiche Kräutertee ist optimal als Durstlöscher geeignet, fördert gleichzeitig die Entschlackung und Entgiftung des Körpers. 49 verschiedene Wildkräuter sorgen für die gute Bekömmlichkeit dieses Tees der von Frauen gerade auch zur Unterstützung bei Cellulitekuren sehr gerne getrunken wird.

MorgenStund-hat Gold im Mund

Ein gesundes Frühstück, mineral-und ballaststoffhaltig, basenbildend und sättigend, das die Leistungs-und Konzentrationsfähigkeit erhöht und den Tag gleich gut beginnen lässt.

MorgenStund, ein antioxidativer Hirse-Buchweizenbrei mit Ananas, Äpfeln, Sonnenblumen-und Kürbiskernen sowie süßen Mandeln und Amarant ist das ideale Frühstück auch für Menschen, die eine glutenfreie Ernährung einhalten müssen.

Das Besondere in MorgenStund sind die feinen Goldspuren, die zur optimalen Regenerierung von Nerven und Gehirnzellen verhelfen.

MorgenStund lässt sich mit frischem Obst verfeinern und nach kurzem Aufkochen entsteht ein gesundes und lang sättigendes Frühstück für die ganze Familie.

3×3 HaarTropfen – belebendes Haarwasser:

Dieses Haarwasser, am besten zusammen mit einer basischen Lauge oder E-Vitaminen in das Haar und die Kopfhaut einmassiert, unterstützt das Haarwachstum und hat eine belebende Funktion auf die Haarwurzeln.

21 ätherische Öle, Aqua, Sauerstoff und Ethylalkohol versorgen die Kopfhaut mit einer Vielzahl an Nährstoffen.

Basische Strümpfe – zum Wohlsein über Nacht:

Diese Baumwollstrümpfe werden nachts getragen und sorgen für schöne Beine oder einzuengen und ohne das man darunter schwitzt.

Bestens geeignet zur Entschlackung, getränkt mit MeineBase Badesalz, mit trockenen Überstrümpfen, sorgen Basische Strümpfe für einen erholsamen Schlaf.

Die Produkte aus dem Hause Peter Jentschura sind auch als Geschenkset erhältlich für alle die ihrem Körper durch basische Pflegeprodukten oder basenbildende Ernährung etwas Gutes tun möchten.

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Beitragsbild: 123rf.com – Alexander Raths

Der Nonisaft, der aus der Nonifrucht des indischen Maulbeerbaums (Morinda citrifolia) gewonnen wird gilt bereits bei den Ureinwohnern der Karibik als universelles Heilmittel.

Abb.1: Noni ist ein guter Lieferant vieler essentieller Nährstoffe, welche der Organismus benötigt um bestimmte Reaktionen im Körper in Gang zu setzen.
Bildnachweis: fotolia.com – Unclesam

Heute ist der Baum unter anderem auch in Nordaustralien, auf den polynesischen Inseln, im Afrikanischen Raum sowie in Süd – und Zentralamerika aufzufinden. Ein Nonibaum schafft es mit seinem Fruchtwachstum bis zu 14 Ernten im Jahr zu produzieren.

Doch an diesem Produkt scheinen sich die Geister zu scheiden: Während viele Menschen aus Europa und den USA von den gesunden Wirkungen des Tranks überzeugt sind, sprechen Skeptiker und Schulmediziner bei der Vermarktung des Nonisafts von Geldmacherei und Übertreibungen.

Gerade der hohe Preis für eine Flasche Nonisaft schreckt oft vor dem Kauf des „Wundermittels“ ab. Seit 2008 darf in der Europäischen Union nicht nur der Nonisaft, sondern auch der aus den Blättern hergestellte Noni-Tee gehandelt werden. Nachdem die Noni-Produkte in den USA an Bekanntheit gewonnen haben, werben auch Hersteller in Europa und Deutschland für ihre Produkte und besonders für den Noni-Saft.

Das „Geheimnis“ der Noni-Frucht

Beispiele für die Vielfalt der Inhaltsstoffe der Noni Frucht sind Enzyme, die Vitamine C, E, und K, Fettsäuren, sowie 6 essentielle- und 11 nicht essentielle Aminosäuren, Proteine, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente wie zum Beispiel Calcium, Kalium, Magnesium und Selen.

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Nonisaft hilft möglicherweise dem Immunsystem

Neuere Laborstudien zeigen, dass die Inhaltsstoffe von Nonisaft unser Immunsystem stärken können und gleichzeitig entzündungshemmend wirken. Wissenschaftler zeigten, dass der Extrakt des Noni-Baumes die Lymphozyten (bestimmte weiße Blutkörperchen) anregt, wodurch eine Kräftigung der körpereigenen Abwehr herbeigeführt wird (Nayak S. & Mengi S.: Immunostimulant activity of noni (Morinda citrifolia) on T and B lymphocytes; Pharm Biol; 2010; 48(7); S. 724-731).

Mehrere Substanzen des Nonisaftes wurden isoliert, um ihre entzündungshemmende Wirkung nachzuweisen. Es zeigte sich bei Versuchen mit Mäusen, dass sowohl Fettsäureester als auch Flavonolglykoside aus dem Nonisaft einer Entzündung entgegenwirken (Akihisa T. et al.: Anti-inflammatory and potential cancer chemopreventive constituents of the fruits of Morinda citrifolia (Noni); J Nat Prod. 2007 May;70(5):754-7. Epub 2007 May 5).

Einige der Komponenten der Noniblätter haben antioxidative Eigenschaften, wodurch sie in unserem Körper gefährliche freie Radikale abfangen. Unter Laborbedingungen hemmt der Extrakt das Wachstum verschiedener menschliche Krebszellen. Die Wissenschaftler gehen daher davon aus, dass ein Extrakt aus den Noniblättern vor der Entstehung und Ausbreitung von Krebs schützen kann. Versuche an Mausmodellen bestätigen diese Ergebnisse (Thani W. et al.: Anti-proliferative and antioxidative activities of Thai noni/Yor (Morinda citrifolia Linn.) leaf extract; Southeast Asian J Trop Med Public Health; 2010; 41(2); S. 482-489 und Taşkin E. I. et al.: Apoptosis-inducing effects of Morinda citrifolia L. and doxorubicin on the Ehrlich ascites tumor in Balb-c mice; Cell Biochem Funct; 2009; 27(8); S. 542-546).

Bei Diabetes-Patienten kann der Nonisaft möglicherweise die Wirkung von Insulin verstärken. Dies zeigte sich bei einem Versuch an Laborratten (Horsfall A. U. et al.: Morinda citrifolia fruit juice augments insulin action in Sprague-Dawley rats with experimentally induced diabetes; Nig Q J Hosp Med; 2008 Jul-Sep; 18(3); 162-165).

Bei der Dyslipidämie (Fettstoffwechselstörung) scheinen mehrere Komponenten aus Morinda citrifolia sich positiv auf die Biosynthese und Sekretion der Lipide auszuwirken. Es handelt sich hierbei allerdings um Extrakte aus Blättern und Wurzeln, wohingegen Auszüge aus der Nonifrucht keinerlei positiven Auswirkungen auf das Gewicht und den Stoffwechsel zu haben scheinen (Mandukhail S. U. et al.: Studies on antidyslipidemic effects of Morinda citrifolia (Noni) fruit, leaves and root extracts; Lipids Health Dis; 2010; 20; 9(1); S. 88).

Das private österreichische Institut für Potentialforschung und das private deutsche Institut für Hochfrequenz-Fotografie untersuchten die Wirkung des Nonisafts unter anderem auf die aus der chinesischen Medizin bekannten Meridianenergien. Es zeigte sich, dass es bei vielen der Testpersonen zu einer sehr individuellen Harmonisierung der Meridianenergien kam. Bei regelmäßiger Anwendung scheint daher der gesamte Energiefluss verbessert zu werden. Dies erklärt möglicherweise, warum der Nonisaft bei verschiedenen Personen unterschiedliche Krankheiten lindert und zu einem allgemeinen Wohlbefinden führt (https://www.life-testinstitut.de/news2.htm). Zu der Qualität dieser Studien kann ich allerdings keinerlei Angaben machen.

Fazit: Eine gute Heilpflanze – die man teuer bezahlen muss

Gerade der Preis und die Gewinnspanne ziehen zahlreiche Direktanbieter, Strukturvertrieb und Anbieter aus dem Network-Marketing an. Andere betrachten den Saft auch als „Geschäftsidee“ oder als nettes Zusatzeinkommen. So etwas macht mich grundsätzlich erst einmal skeptisch.

Insgesamt zeigen die Forschungen aus jüngerer Zeit, dass der Noni-Baum viele sekundäre Pflanzenstoffe enthält, die bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt werden können. Allerdings sind es häufig Komponenten aus den Blättern des Baumes, deren Wirksamkeit wissenschaftlich bestätigt wurde. In Nonisaft hingegen werden nur die Früchte der Nonipflanze verarbeitet. Aber auch der Saft scheint das Immunsystem zu stärken und Entzündungen zu hemmen.

Auf der anderen Seite enthalten naturbelassene Fruchtsäfte ebenfalls viele Antioxidantien und Vitamine, wodurch sie unsere körpereigene Abwehr stärken – und das zu einem wesentlich günstigeren Preis, als dies bei Nonisaft der Fall ist.

Sicherlich wird es noch lange dauern, bis gänzlich geklärt ist, ob der Nonisaft, von dem man täglich maximal 30 Milliliter zu sich nehmen soll, als Heilmittel gewertet werden kann. Neuere Studien, die allerdings bisher die positive Wirkung nur unter Laborbedingungen bestätigen, sprechen dafür, dass Noni der Gesundheit zugutekommt.

Die EU bewertet den Saft bisher weiterhin nur als Nahrungsergänzungsmittel und nicht als Medikament. Auch stellt sich die Frage, ob der stolze Preis von oft mehr als 30 Euro pro Liter wirklich angemessen ist. Wer günstigen Nonisaft im Internet bestellt, sollte sich außerdem vorher informieren, ob das Produkt in Deutschland überhaupt zugelassen ist. Schließlich prüft eine Kommission jedes neue Lebensmittel auf die Unbedenklichkeit, bevor es in den Handel darf. Nicht zugelassene Produkte können nicht kalkulierbare Gesundheitsschäden zur Folge haben.

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