Ich dachte ich kenne schon jede Ernährungsform. Aber die SCD? Die war mir vom Begriff her neu. Aber es ist eigentlich „Altbekanntes“ – dazu aber gleich mehr. Seit über 25 Jahren arbeite ich mit Menschen, die an chronischen Verdauungsproblemen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und entzündlichen Darmerkrankungen leiden. Viele von ihnen haben eine Odyssee hinter sich: endlose Arztbesuche, Medikationen, Diäten, die versprechen zu helfen, und am Ende doch nur Enttäuschung bringen.
In all diesen Jahren habe ich eines gelernt: Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät, zieht das eine Lawine an gesundheitlichen Problemen nach sich. Doch es gibt Wege, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.
Was könnte die SCD dazu leisten?
Der vergessene Faktor: Mikroorganismen im Darm
Es ist längst bekannt, dass unser Darm ein hochkomplexes Ökosystem ist, in dem Billionen von Bakterien leben. Die meisten sind unsere Verbündeten, unterstützen die Verdauung, produzieren Vitamine und halten Krankheitserreger in Schach. Dazu hatte ich ausführlicher hier geschrieben: Darmbakterien im Fokus: Wie sie Krankheiten beeinflussen und warum sie wichtig sind
Doch wenn das Gleichgewicht kippt (sei es durch falsche Ernährung, Antibiotika oder chronischen Stress), dann gewinnen pathogene Bakterien die Oberhand. Die Folgen sind weitreichend: Durchfälle, Blähungen, Bauchschmerzen und Entzündungen bis hin zu schweren Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Reizdarmsyndrom.
Ein entscheidender Faktor, der dieses bakterielle Gleichgewicht beeinflusst, ist die Art der Kohlenhydrate, die wir zu uns nehmen.
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Warum Kohlenhydrate den Darm ins Ungleichgewicht bringen können
Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einfachen und komplexen Kohlenhydraten:
Einfache Kohlenhydrate (Monosaccharide) wie Glukose, Fruktose und Galaktose bestehen aus einzelnen Zuckermolekülen und können ohne zusätzliche Verdauungsprozesse direkt vom Dünndarm aufgenommen werden.
Komplexe Kohlenhydrate (Disaccharide und Polysaccharide) wie Laktose, Saccharose oder stärkehaltige Lebensmittel müssen erst durch Enzyme aufgespalten werden, bevor sie verwertbar sind.
Das Problem: Viele Menschen mit Darmerkrankungen haben nicht ausreichend Enzyme, um diese komplexen Kohlenhydrate zu verdauen. Die unverdaute Nahrung verbleibt im Darm und wird zur perfekten Nahrungsquelle für pathogene Bakterien. Diese vermehren sich rasant und setzen durch den Fermentationsprozess Gase und toxische Stoffwechselprodukte frei, die Entzündungen und Reizungen der Darmschleimhaut verstärken.
Die SCD als Ausweg aus dem Teufelskreis?
Die spezielle Kohlenhydratdiät (SCD) setzt genau an diesem Punkt an. Ihr Prinzip ist simpel und zugleich tiefgreifend: Erlaubt sind nur die Kohlenhydrate, die ohne aufwendige Verdauung direkt aufgenommen werden können.
Das bedeutet konkret:
? Erlaubt sind Monosaccharide wie Honig, Obst, Gemüse und fermentierte Milchprodukte wie laktosefreier Joghurt.
? Nicht erlaubt sind alle Disaccharide und Polysaccharide – also Getreide, Kartoffeln, Zucker, verarbeitete Lebensmittel und herkömmliche Milchprodukte.
Durch diese strikte Auswahl wird den pathogenen Bakterien die Nahrungsgrundlage entzogen. Diese verhungern buchstäblich, und die Darmflora kann sich erholen. Zumindest berichten mir das jetzt Patienten.
Mehr als eine Diät: Ein langfristiges Heilkonzept
Die SCD ist jedoch keine kurzfristige Ernährungsumstellung, sondern eine nachhaltige Strategie zur Darmheilung. Denn selbst wenn sich die Beschwerden verbessern, bleibt das Risiko eines Rückfalls hoch. Die pathogenen Mikroorganismen können monatelang in einer Art „Dornröschenschlaf“ verharren und bei der ersten Gelegenheit wieder aufflammen.
Deshalb gilt die Faustregel: Mindestens ein Jahr nach dem Verschwinden der letzten Symptome muss die SCD strikt eingehalten werden. Erst dann ist der Darm stabil genug, um eventuell langsam und vorsichtig andere Lebensmittel wieder einzuführen.
Geht es auch anders?
Meines Erachtens Ja!
SCD oder doch lieber FODMAP?
Während die SCD für viele Menschen mit chronischen Darmerkrankungen eine lebensverändernde Lösung darstellt, gibt es auch andere Ernährungsansätze, die individuell besser passen können.
Die FODMAP-Diät beispielsweise basiert auf der Idee, bestimmte fermentierbare Kohlenhydrate gezielt zu reduzieren, um Blähungen und Verdauungsprobleme zu lindern. Sie ist wissenschaftlich gut untersucht und bietet eine individuellere Herangehensweise, da nach einer Eliminationsphase getestet wird, welche Lebensmittel gut vertragen werden. Ich hatte dazu hier geschrieben: FODMAP – die Diät gegen das Reizdarm-Syndrom?
Fazit zur SCD: Ich halte den Ansatz für interessant und potenziell wirksam. Persönlich tendiere ich eher zur FODMAP-Diät, da sie flexibler ist und individuell angepasst werden kann. Letztlich muss jedoch jeder für sich selbst herausfinden, welche Ernährungsweise am besten zu ihm passt. Der Schlüssel zur Darmgesundheit liegt nicht in einer einzigen Lösung, sondern in der sorgfältigen Anpassung der Ernährung an die individuellen Bedürfnisse des Körpers.
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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…
https://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2018/01/diabetes-fastfood-123rf-lightwise-510px.jpg379510René Gräberhttps://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2024/08/logo-300x73.jpgRené Gräber2025-02-04 18:17:482025-02-04 18:17:48Die SCD Diät – Eine spezielle Kohlenhydratdiät (SCD) für den Darm?
Fruchtzucker wird seit langem als alternatives Süßungsmittel für Diabetiker, Abnehmwillige und Gesundheitsbewusste angepriesen. Denn die aus Früchten und Obst gewonnene Fruktose ist bei gleicher Kalorienmenge viel süßer als handelsüblicher Haushaltszucker.
Hierdurch führen geringere Mengen zu dem gleichen Geschmackserlebnis, weshalb man beim Backen und Kochen mit dem Fruchtzucker etwa 20 Prozent an Kalorien einspare, so die Begründung.
So können Produkte mit Fruktose als besonders gesunde Lebensmittel beworben werden. Mit dem Label „Diät“ und „kalorienreduziert“ lassen sich dann höhere Endpreise erzielen.
In der Herstellung hingegen ist Fruktose weitaus billiger als Rohr- und Rübenzucker, denn die Additive, die sich hinter Bezeichnungen wie „Getreidesirup“ oder Isoglucose“ verstecken, werden überwiegend aus Mais gewonnen.
Mit den im Vergleich zu Haushaltszucker niedrigeren Unkosten und höheren Verbraucherpreisen ist der Profit gleich doppelt gesteigert. Viele Konsumenten nehmen das unkritisch hin.
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Einen sehr hohen Fruktosegehalt hat auch der Maissirup, auch Maiszucker oder Glukose-Fruktose-Sirup genannt. Die Abkürzung HFCS steht für „High Fructose Corn Syrup“. Die klebrige, zähflüssige Zuckermasse ist Bestandteil vieler Limos und industriell verarbeiteter Lebensmittel. Zur Herstellung des Süßungsmittels wird Maisstärke verwendet, die ein Kettenmolekül aus Glukoseeinheiten darstellt.
Bei der enzymatischen Spaltung in die Einzelzucker wird ein Teil der Glukose in Fruktose umgewandelt. Obwohl gewöhnlicher Haushaltszucker (der Zweifachzucker Saccharose) zu gleichen Teilen aus Fruktose und Glukose besteht, ist der Gehalt der Fruktose im HFCS höher.
Viele Nahrungsmitteln enthalten zusätzliche Fruktose. Diese versteckt sich in der Zutatenliste unter dem Sammelbegriff „Kohlenhydrate“, wozu auch Glukose und andere Mehrfachzucker zählen. Verbraucherschützer versuchen deshalb durchzusetzen, dass die Fruktosemenge eines Produkts auf der Verpackung gesondert deklariert werden muss.
VORSICHT!
Fruktose ist also ein Einfachzucker, der industriell hergestellt und verarbeitet wird. Er gleicht dem Fruchtzucker im Obst, in dem allerdings nicht nur der schiere Zucker enthalten ist.
In einer Studie an Mäusen schnitt der Fruchtzucker nicht annähernd so gut ab, wie das viele meinen. Das Gegenteil war sogar der Fall, denn die Tiere wurden dicker als durch Haushaltszucker oder Traubenzucker bei gleicher Kalorienmenge (Consuming fructose-sweetened beverages increases body adiposity in mice).
Der Körper schüttet Insulin aus, sobald der Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme ansteigt. Doch das Hormon reagiert nur auf Glukose, nicht aber auf Fruktose. Dies hat zur Folge, dass sich im Körper nicht das übliche Sättigungsgefühl einstellt.
Fruktose wird außerdem fast ausschließlich in Reservefette umgewandelt, während Glukose auch als direkter Energielieferant im Körper eingesetzt wird und die Einlagerung als Depotfett wesentlich länger dauert.
Die „Nebenwirkungen“
Da Fruchtzucker noch dazu von etwa jedem dritten Erwachsenen nur sehr schlecht aufgenommen werden kann, führt zu viel Fruktose nicht selten zu einer Veränderung der Zusammensetzung der Darmbakterien, was sich in Blähungen, Durchfall oder sogar einem Reizdarm äußern kann.
Zusätzlich kann es auch noch zu einer sog. Fruchtzucker-Unverträglichkeit bzw. Fructoseintoleranz kommen. Natürlicher Fruchtzucker aus Obst und Gemüse stellt dabei nicht das Problem dar, denn die Mengen halten sich hierbei in einem gesunden Rahmen.
Zudem haben die anderen biogenen Verbindungen im Obst Einfluss auf die Resorption und die physiologische Verwertung. Sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe sowie Vitamine und Mineralien verändern die Gesamtwirkung der Kohlenhydrate im Organismus. Ein Problem besteht nur bei Menschen mit geschädigter Darmflora, die Ballaststoffe kaum noch bewältigen kann.
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Während der Körper Glukose hauptsächlich direkt zur Energiebereitstellung verwendet, gelangt Fruktose überwiegend in die Leber. Dort vollzieht sich die Lipogenese, also die Transformation der Fruktose in Fett. Dabei entsteht auch LPC (Lysophosphatidylcholin), das Zellen für ihre Membranen brauchen.
Davon profitieren besonders die Krebszellen, die ansonsten von Fruktose wenig hätten. Für die Erzeugung von Stoffwechselenergie können Tumorzellen den Fruchtzucker kaum verwenden. Doch durch LPC ist Fruktose indirekt ein regelrechter Booster für die entarteten Zellen (Dietary fructose enhances tumour growth indirectly via interorgan lipid transfer).
Ein weiteres Problem ist die Entstehung von freien Radikalen, die im Zuge der Verstoffwechselung der Fruktose freiwerden. Die aggressiven Moleküle können die DNA angreifen und zu Krebs führen (Research reveals how fructose in diet enhances tumor growth). In Tierversuchen und an Gewebekulturen ist der ungünstige Effekt nachgewiesen (High-fructose corn syrup enhances intestinal tumor growth in mice).
Der oxidative Stress facht auch entzündliche Prozesse an, die ebenfalls die Tumorbildung fördern und weitere Gesundheitsrisiken in sich bergen.
Die bittere Wahrheit…
All diese Aussagen (und darüber hinaus) sind vor einiger Zeit von einem Mann bestätigt worden, der im Land der unbegrenzten Burger und XXL-Gerichte (USA) für eine sehr kontroverse Diskussion gesorgt hat: Prof. Robert Lustig. Professor Lustig (Facharzt für pädiatrische Endokrinologie) hielt 2009 einen Vortrag mit dem Titel „Zucker, die bittere Wahrheit“: zu sehen u.a. auf Youtube „Sugar: The Bitter Truth„.
In diesem (aus meiner Sicht) sehr interessanten Vortrag gibt er eine detaillierte Begründung, warum Zucker und speziell die Fruktose eine potentielle Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen…
Laut Statistik wiegen wir heute durchschnittlich ca. 12 Kilo mehr als vor 25 Jahren. Das wäre also eine Gewichtszunahme von einem halben Kilo pro Jahr. Weiter erzählt uns die Statistik, dass die 10-Jährigen heute durchschnittlich 275 Kalorien mehr am Tag zu sich nehmen als vor 25 Jahren, was für eine Flut an übergewichtigen Kleinkindern gesorgt hat.
Babys sind davon nicht ausgenommen. Grund für diesen Trend sind aber nicht die Fette, sondern die Kohlenhydrate. Diese werden spätestens seit 1982 als „gesündere Alternative“ zu den Fetten gesehen, während die Letzteren geradezu verteufelt werden.
Jedes Nahrungsmittel, das etwas auf sich hält in Sachen Gesundheit und Gesundheitsförderung, versäumt es nicht, sich als fettfrei oder zumindest als fettarm zu verkaufen.
Trinken geht noch schneller…
Eine ergiebige Quelle von Kohlenhydraten sind dann im Laufe der Zeit die sogenannten „Softdrinks“ geworden. Die sind wahre „Zuckerbergwerke“ und teilweise auch „Salzpfannen“, da zum Beispiel eine Dose Coca Cola soviel Salz wie eine ganze Pizza enthält.
Der Zucker lenkt hier die Zunge vom üblen Salzgeschmack ab, was die Cola ohne Zucker zum Ladenhüter machen würde.
Da aber Zucker nicht Zucker ist, muss man sich erst einmal anschauen, welche Art von Zucker in den Softdrinks enthalten sind. Viele sind mit HFCS „übersüßt“.
Im Durchschnitt verschlingt die westliche Welt pro Kopf um die 30 Kilogramm davon pro Jahr. Während der gewöhnliche Haushaltszucker aus einem Teil Glukose und einem Teil Fruktose besteht, besteht der Sirup praktisch nur aus Fruktose, die deutlich süßer ist als der Haushaltszucker.
Übrigens: Mehr zu diesem Zuckerthema finden Sie in meinem Zuckerreport!
Vor 100 Jahren konsumierte der Mensch pro Jahr nur 5 Kilogramm Fruktose, also nur ein sechstel dessen, was heute geschluckt wird.
Diese sechsfache Menge an Fruktose stellt circa 12 Prozent aller aufgenommenen Kalorien dar. Da fragt man sich, was hat diesen Konsum-Boom in Sachen Fruktose auslösen können? Hier die Zutatenliste dafür:
Es begann damals in den USA mit Richard Nixon, der ums politische Überleben kämpfte und daher aus wahlkampftaktischen Gründen das Ende allen Hungerns prophezeite.
Die Japaner erfanden den eben erwähnten Fruktose-Maissirup, der süßer als Zucker ist und obendrein nur halb so teuer. Damit mutierte Fruktose zum billigen Ersatzmittel in praktisch allen Nahrungsmitteln, um den Geschmack der Produkte marktgerecht (= süß) zu gestalten. Laut Prof. Lustig gibt es von 32 Brotsorten auf dem amerikanischen (Super)Markt nur eine Sorte, die keinen Fruktose-Maissirup enthält. Fruchtsäfte sind fast obligatorisch mit dem Sirup versetzt. Tendenz = steigend. Was damals Nixon begann, wird heute in den Staaten unter dem „WIC“-Programm (women, infants, children) fortgesetzt. Dies ist ein staatlich gefördertes Ernährungsprogramm für Frauen, Kleinkinder und Kinder, das kräftig hilft, Fruktose-Maissirup in die verschiedenen Nahrungsmittel, vor allem in die ach so „gesunden“ Fruchtsäfte zu „pressen“. Und überzuckerte Schoko-Drinks für Kinder befürwortet das WIC-Programm, um so den Kleinen das Milchtrinken schmackhaft zu machen… (siehe auch mein Beitrag: Ist Milch für den Menschen gesund?).
Die Verteufelung des Fetts. Hier steht Cholesterin an vorderster Front. Im Schlepptau folgen dann die Fette, wie Triglyceride und so weiter. Das Ganze geht ja so weit, dass man nicht nur Fette und Cholesterin meidet, sondern auch Medikamente entwickelt hat, die diese aus unserem Organismus wieder entfernen, gerade so, als handele es sich hier um hochkonzentriertes Gift… (auch hierzu habe ich schon öfters geschrieben, z.B. Wenn das böse Cholesterin eine gute Figur macht, Schlechtes Cholesterin ist nicht so schlecht, wie Sie denkenoder Das Märchen vom bösen Cholesterin).
Die Fette und Cholesterin spielen in diesem Konzert die Rolle des Anti-Helden zum Zucker. Wenn man aber fast alles Fett aus den Nahrungsmitteln verbannt, dann bekommt man ein Geschmacksproblem mit den fettfreien, „gesunden“ Produkten. Frei nach dem Motto: „Wenn´s nicht schmeckt, dann ist es gesund“.
Mit Zucker und speziell dem Fruktose-Maissirup war dann schnell das Geschmacksproblem gelöst. Und dieser Trend setzte schon seinerzeit in den 1970er Jahren ein. Gleichzeitig erfolgte eine Reduktion der Ballaststoffe von 100 bis 300 Gramm täglich auf nur noch 12 Gramm.
Warum dies? Ballaststoffe verlängern den Kochvorgang und werden schnell schlecht, was sich negativ auf die Haltbarkeit in den Regalen der Supermärkte bemerkbar macht. Das sogenannte Fast-Food zum Beispiel ist nichts anderes als ein ballaststofffreies Essen.
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Das passiert in deinem Körper, wenn Du Fruktose isst…
Solche Überschriften liebe ich ja. Vor allem in den sozialen Medien werden so bestimmte Sachen plakativ angeprangert. Aber im Fall der Fruktose stimmt es sogar.
Wenn man sich jetzt die Biochemie der Fruktose anschaut und versucht zu beschreiben, was die Fruktose in unserem Organismus so alles treibt, dann stößt man auf ein wahres Horrorszenario.
Fruktose bräunt siebenmal schneller als Zucker, was die Köchin im Haus sehr zu schätzen weiß. Leider handelt es sich hier um Glykation, eine chemische Reaktion unter Hitze, die „Advanced Glycation Endproducts“ (AGEs) freisetzt, die geschmacksverstärkend wirken und als Lebensmittelfarbstoff dienen.
AGEs sind jedoch dann gefährlich, wenn von ihnen eine Acrylamid-Bildung ausgeht, was das Krebsrisiko in den Himmel schießen lässt. AGEs selbst sind ebenfalls an der Förderung von Altersgebrechen, wie Diabetes und Herzkreislauferkrankungen, beteiligt [Glykation].
Hier haben wir den ersten Hinweis auf eine gesundheitsgefährdende Wirkung der Fruktose.
Fruktose hemmt die Ausschüttung von Leptin [Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht]. Leptin bewirkt das Sättigungsgefühl nach dem Essen. Wenn es aber nicht ausreichend produziert wird oder seine Wirksamkeit verliert, dann wird der Betroffene mehr essen wollen, als er für einen balancierten Energiehaushalt benötigt – und wird folglich an Gewicht zulegen.
Auch hier gibt es Statistiken über zum Beispiel Kinder, die zeigen, dass diese mehr essen als Kinder, die keine Fruktose erhalten. Kein Wunder also, wenn die Fettleibigkeit bei Kindern dramatisch zunimmt.
Übergewicht, Diabetes, Hypertonie und Herzkreislauferkrankungen
Was ist gesünder – Fruktose oder Alkohol?
Antwort: Klar doch, die Fruktose! Denn die kommt in Früchten vor, die ja besonders gesund sind. Oder: Wie können Früchte als gesund gelten, wenn Fruktose schädlich sein soll? Alkohol ist ja sattsam bekannt als Nervengift, Leberschädiger und so weiter.
Ein weiterer und intensiverer Blick auf die Biochemie gibt hier einen enttäuschenden Einblick:
Die Aufnahme von 120 Kalorien in Form von Glukose entspricht etwa 2 Scheiben Toast. Diese Glukose wird sofort und uneingeschränkt im ganzen Organismus für die Energieproduktion der Zellen „verbrannt“.
Sie ist eine Art Universalbrennstoff. Da jede Form von Körperzelle die Glukose für die eigene Energieproduktion benutzen kann, gelangen auch nur 20 Prozent dieser 120 Kalorien in die Leber, also 24 Kalorien. In der Leber wird Glukose entweder zur Energiegewinnung seitens der Leberzellen benötigt oder in die Glukosespeicher (Glykogen) abgelagert.
Bei einer zu hohen Glukosezufuhr wird der Überschuss in Fette umgewandelt und als vLDL vornehmlich im Bauchbereich als Fettpolster gelagert. Bei unseren 120 Glukosekalorien ist das kein großes Problem, da nur 24 Kalorien in der Leber für eine potentielle Fettbildung zur Verfügung stehen.
Alkohol (Ethanol) ist ebenfalls eine Art Kohlenhydrat – für viele Zeitgenossen sogar das „Lieblings-Kohlenhydrat“ schlechthin. Die Schäden und Probleme die Alkohol verursacht sind hinlänglich bekannt.
Was passiert aber mit 120 Kalorien, die von einer Alkoholaufnahme stammen (entspricht einem Glas Whisky)? Ein Teil dieser Kalorien wird von den Körperzellen verarbeitet, zum Beispiel von Gehirn, Darm und Nieren.
Aber 80 Prozent landen in der Leber. Das sind 96 Kalorien, mit denen die Leber fertig werden muss, oder viermal so viel Kalorien wie bei Glukose.
Da Alkohol keine physiologische Substanz ist, kommt die Leber nicht auf die Idee, wie bei der Glukose, diese ebenfalls zu speichern, sondern ist bemüht, den Alkohol zu entgiften.
Es kommt zum Umbau zu Aldehyden, die genauso giftig sind. Diese werden dann in Zwischenschritten zu Triglyceriden umgebaut und wieder in den Fettdepots des Organismus verstaut.
Das wäre dann das klassische „Bierbauch-Phänomen“. Da aber die Menge der zu verstauenden Fette so groß ist (viermal mehr als bei Glukose), kommt es zu einem gewissen Grad auch zu einer Fetteinlagerung in den Organen, wie zum Beispiel in der Muskulatur.
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Dieser „Verfettungsprozess“ ist der Türöffner für eine nachlassende Insulin-Empfindlichkeit und damit am Ende der Reihe für die Entwicklung von Diabetes. Andere Triglyceride schaffen es gar nicht, aus der Leber herausgeschleust zu werden, und bauen sich als Fettleber auf.
Nach Glukose und Alkohol sind jetzt 120 Kalorien nach Fruktoseeinnahme an der Reihe. Das wäre ein Glas handelsüblicher Orangensaft mit gesundem Zucker.
Da Saccharose (Haushaltszucker) zur Hälfte aus Glukose und Fruktose besteht, werden 60 Kalorien Glukose zu 80 Prozent verwertet und 20 Prozent = 12 Kalorien landen in der Leber. Die Weiterverarbeitung erfolgt wie oben schon diskutiert.
Die anderen 60 Kalorien aus der Fruktose landen komplett in der Leber. Eine Substanz aber, die hauptsächlich von der Leber abgebaut wird, gilt in der Pharmakologie als Gift, denn für dessen Abbau ist die Leber da. Wenn die Fruktose in die Leber gelangt, erfolgt keinerlei Insulinreiz.
Daher hat die Fruktose auch einen „tollen“, niedrigen glykämischen Index, was sie für Diabetiker optimal erscheinen lässt. Aber der Schein trügt. Fruktose passiert auch nicht die Blut-Hirn-Schranke, weswegen wir vom Fruktosekonsum nicht „besoffen“ werden, im Gegensatz zu Alkohol.
Ohne dieses Feedback im Gehirn fühlt dieses sich „vernachlässigt“ und fordert deshalb mehr Kalorien an, um eine Hungersnot zu verhindern.
In der Leber erfolgt der Abbau der Fruktose über den Verbrauch von Phosphaten, was mit einer vermehrten Produktion von Harnsäure in Verbindung steht. Diese kann der Organismus nur schwer eliminieren.
Eine zu hohe Konzentration von Harnsäure kann dann zu Gicht führen. Harnsäure hemmt die Bildung von Stickstoffmonoxid in den Blutgefäßen, wodurch die Regulation des Blutdrucks gestört wird.
Dieser Verlust an Flexibilität der Gefäße bewirkt eine Blutdruckerhöhung, weshalb der hohe Konsum an Fruktose in der Regel begleitet ist von Hypertonie.
Der überwiegende Anteil der Zuckerkalorien (12 + 60 = 72) wird zu Triglyceriden verarbeitet und als Depotfette eingelagert.
Damit hat uns die Biochemie zeigen können, dass Alkohol und Fruktose in der Leber einen nahezu identischen Abbauprozess durchlaufen und damit als ähnlich giftig anzusehen sind. Nur dass die Fruktose keinen Effekt auf das ZNS hat, also keine Rauschzustände provoziert wie der Alkohol.
Und nur dieser einzige Unterschied und im Zusammenhang mit ihrem Vorkommen in Früchten lässt die Fruktose in einem „heiligen Schein“ erstrahlen. Für die Leber ist Fruktose genauso schädlich wie Alkohol. Dies ist ein Grund, warum auch die Zahl der nicht alkoholinduzierten Fettlebererkrankungen stetig zunimmt.
In der Folge dieses „Schrotschusses“ auf die Gesundheit steigert Fruktose auch Bluthochdruck (Hypertonie) und damit Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.
Im Tierversuch stellten Forscher auch fest, dass unter dem Einfluss der Fruktose die Intelligenz-Leistung abnimmt. Ratten, die zum Fruktose-Konsum gezwungen wurden, schnitten bei der Orientierung im Labyrinth deutlich schlechter ab als Kontroll-Tiere.
Auch die Blutzuckerwerte und Blutfettwerte waren stark erhöht. „Nebenbei“ stellten die Wissenschaftler fest, dass sich die negativen Auswirkungen kompensieren lassen, wenn zur Fruktose gleichzeitig auch Docosahexaensäure (DHA) verfüttert wird.
Die Omega-3-Fettsäure ist hauptsächlich in Fischöl enthalten. Die Befunde stimmen mit Erkenntnissen überein, nach denen DHA für die Gehirnentwicklung förderlich oder unabdingbar ist. Ich vermute, dass sich die Ergebnisse beim Säugetier auch auf den Menschen übertragen lassen.
US-Bürger lernen dazu – dafür soll der EU-Markt mit Isoglucose überschwemmt werden
In den USA sind all diese Gefahren durch die Fruktose immer mehr ins Bewusstsein des Verbrauchers vorgedrungen. Mittlerweile lässt eine wachsende Zahl der Konsumenten die Produkte mit dem flüssigen Industriezucker in den Regalen liegen.
Das hat dazu geführt, dass der Absatz des Fruchtzuckers in Nordamerika stark zurückgegangen ist, mit der Folge etlicher Pleiten von Herstellern des Maissirups.
Die US-Produzenten konnten Umsatzeinbußen durch den Export in die EU bisher nicht kompensieren. Grund war eine Quotenregelung, mit der in der EU die Rübenbauern geschützt werden sollen (dnz.de/rund-um-ruebe-zucker/zuckerpolitik/).
Doch die Zuckerquote soll fallen. Dann sind den Fruktose-Präparaten auf dem europäischen Markt Tür und Tor geöffnet. Die EU-Agrarminister einigten sich darauf, die bestehende Regelung, die im September 2017 ausläuft, nicht zu verlängern.
Damit wird ein kleines Stück TTIP vorweggenommen. Und was uns dieses „TTIP“ im Bereich der Nahrungsmittel so alles bescheren könnte, darauf bin ich in meinem Beitrag: TTIP, das Hormonfleisch und die Gentechnik eingegangen.
Ziel der US-Wirtschafts-Strategen ist eine Steigerung des Marktanteils um 20 %. Das würde bedeuten, dass sich die Menge der in der EU konsumierten Isoglucose vervierfacht. Bleibt zu hoffen, dass der EU-Verbraucher genauso „lernfähig“ ist, wie sein amerikanischer Leidensgenosse.
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Fazit
Fruktose hat eine Menge Kalorien, die sich aber nicht für die Energiegewinnung der Körperzellen eignen. Somit sind dies „leere“ Kalorien oder qualitativ minderwertige Kalorien, die in Fettdepots zwischengelagert werden.
Fruktose fördert die Insulinresistenz, blockiert Leptin und veranlasst über diesen Weg eine erhöhte Kalorienaufnahme mit den bekannten Folgen. Am Ende steht das Metabolische Syndrom. Reiner Fruchtzucker in hohen Konzentrationen erhöht daneben das Krebsrisiko.
Früchte sind trotzdem gesund, weil sie relativ bescheidene Mengen an Fruktose und enorm viele Ballaststoffe enthalten, die man fast als ein „Gegengift“ gegen das Gift Fruktose bezeichnen kann.
Ballaststoffe reduzieren die Aufnahme von Kohlenhydraten im Darm, fördern die Darmpassage (man wird schneller satt) und verlangsamen die Resorption von Fettsäuren im Darm, die von der Darmflora in kurzkettige Fettsäuren noch vor Ort umgewandelt werden.
Diese kurzkettigen Fettsäuren verbessern die Insulin-Empfindlichkeit. Hohe Mengen an Fruktose ohne ausreichend Ballaststoffe (Alkohol wird auch für gewöhnlich ohne solche getrunken) ist dagegen auf Dauer gesehen ein weiteres Problem für die Gesundheit.
Wenig tröstlich ist, dass sich die negativen Wirkungen der Fruktose durch Omega-3-Fettsäuren möglicherweise kompensieren lassen. Denn wer möchte schon darauf achten, beim Verzehr eines süßen schädlichen Lebensmittels gleichzeitig Fischöl einzunehmen?
Eine Alternative zum HFCS sind Ahornsirup und Honig. Darin ist zwar auch Fruktose enthalten, aber wie im Obst nicht in reiner Form, sondern in Kombination mit einer Vielfalt bioorganischer Verbindungen und Mineralien.
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Dieser Beitrag wurde von mir im März 2009 veröffentlicht und letztmalig im Januar 2025 überarbeitet.
Beitragsbild: 123rf.com – puhhha
https://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2016/05/zucker-gift-96944237-123rf-puhhha-610px.jpg406610René Gräberhttps://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2024/08/logo-300x73.jpgRené Gräber2025-01-16 08:45:242025-01-16 18:26:01Fruchtzucker und Fruktose – und dann noch Fruktose-Maissirup und Isoglucose? NEIN DANKE!
Im August letzten Jahres veröffentlichte ich bereits einen ausführlichen Bericht über die ungesüßte Wahrheit über Zucker und seine nicht so süßen Auswirkungen auf den Organismus [Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht].
Unter dem Strich ist Zucker ein süchtig machender Stoff, der zersetzende Wirkungen auf den Stoffwechsel ausübt und somit den Betroffenen langsam und dafür umso sicherer in Krankheiten hineintreibt, wie Diabetes, Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere „Zivilisationserkrankungen“.
Gummibärchen gibt es für die meisten von uns, so lange wir denken können. Und die Werbung für die Gummibärchen dazu. Beides hat sich in den letzten rund 50 Jahren nicht geändert, was als wichtiger Beitrag zum Erfolg der Firma HARIBO angesehen wird.
Was die Firma wann, wie und wo produziert, darüber gibt es einen Beitrag von „Galileo“, der in Youtube (Das Geheimnis des Goldbären von HARIBO | Galileo | ProSieben) abgerufen werden kann. Der Beitrag ist aber keine verkappte Werbung für die Firma und deren Produkte.
Vielmehr erfahren wir hier, was man nicht alles zu sich nehmen muss, wenn man „auf Gummibärchen steht“… Und das ist entweder ekelhaft oder einfach nur ungesund.
https://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2016/09/gummibaerchen-zucker-fotolia_102244266_fotomomentfoto.jpg339510René Gräberhttps://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2024/08/logo-300x73.jpgRené Gräber2024-01-13 06:06:192025-01-17 12:40:56Gummibärchen – so schlimm sind die Zutaten!
Zucker – Zucker – Zucker: Von Kindesbeinen an essen wir immer mehr Zucker. Dabei ist vor allem der Industriezucker gemeint: die Saccharose, aber auch Fruchtzucker und Traubenzucker. Laut der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) soll ein Erwachsener maximal 50 g Zucker täglich verzehren. Doch die meisten Bundesbürger essen rundheraus das Doppelte davon.
Bei Süßigkeiten wissen wir natürlich, dass Zucker drin ist. Aber der versteckte Zucker in Fertiggerichten und anderem Industrie-Food, ja sogar in dem „auf Zucker“ gezüchteten Obst und dessen Säften ist vielen nicht bewusst – einige Zoos haben Obst schon für Menschenaffen abgeschafft. Die Tiere wurden davon ernstlich krank.
Das Schlimme ist, dass der Trend zum Fertigessen steil nach oben geht. Der Zucker-Tsumami macht uns süchtig, auch wenn einige Experten die Gleichstellung mit Drogen und Alkohol ablehnen.
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Und diese „Zuckersucht“ kann man vor allem bei Kindern beobachten, aber auch bei Erwachsenen. Gerade in der Enticklungsphase wirkt sich der viele Zucker verheerend aus. Kinder können im Wachstum leicht, aber nachweisbar zurückbleiben. Zu viel Fertignahrung
Den meisten ist diese Abhängigkeit von Zucker gar nicht bewusst. Aber haben Sie schon einmal von einer „Zuckersucht“ gehört?
Kennen Sie irgendeine Kampagne gegen Zuckersucht?
Ich auch nicht.
Aber es ist ein Problem – und dieses Problem heißt nicht nur Übergewicht oder Diabetes.
Hierzu eine Frage und das Problem einer Betroffenen:
Mehr oder weniger leide ich an einer Essstörung… Ich bin 24 Jahre, vor ca 5 Jahren war ich magersüchtig, dann kippte das ganze zur binge eating störung – habe in sehr kurzem Zeitraum sehr viel zugenommen. Süßigkeiten aller Art sind mein Suchtmittel. Es macht mich und meinen körper kaputt… vor allem diese ganze Zucker!!
Aber es ist ein verdammter Teufelskreis… und eine Sucht… Bin schon sehr lange in Therapie.. vom Kopf her ist mir so vieles klar!! Und doch fall ich immer wieder auf diese Süßigkeiten, diesen zerstörerischen Zuckerkram rein… Jetzt ist meine frage, ob Sie irgendeinen Tip oder Erkenntnis für mich haben, wie ich eine Zuckerentzugskur am besten ausführe und durchhalte? Ich wünsche mir so sehr, davon loszukommen. Diese ganzen Giftstoffe machen mich kaputt.
Wenn ich es schaffe, 2-3 Tage keine Süßigkeiten bzw. weißen Zucker zu essen, merke ich einerseits diese Klarheit und dieses gute Gefühl, das in mir entsteht… aber auch ziemliche Entgiftungserscheinungen… die machen mir sehr zu schaffen…
Soweit die Beschreibung einer Betroffenen. Sie haben gemerkt, dass die Dame von „Entgiftungserscheinungen“, also Entzugs-Symptomen schreibt. Damit widerspricht eine Suchtpatientin (!) denjenigen Fachleuten, die in der Zuckersucht nur vage Parallelen zu anderen Abhängigkeiten sehen wollen.
Die Fragestellerin ist wohl unmerklich in die Sucht hineingeschlittert. Vielleicht ist sie auch hereingefallen auf den bekannten Spruch „Zucker ist Nervennahrung“. Das stimmt natürlich insofern, als Nervenzellen aus Zucker Energie gewinnen. Aber arbeiten die Neurone wirklich besser, wenn sie durch große Zuckermengen überstimuliert werden? Das passiert nämlich nach einer Tafel Schokolade, die den Blutzucker in extreme Höhen treibt. Doch nach dem Anschießen der Werte kommt es erstmal zum Absturz der Glucose-Konzentration und damit sinkt auch unser Denkvermögen. Der kleine Helfer in schwierigen Situationen wird dann zum Rohrkrepierer.
Millionen Zuckersüchtige – die meisten merken es zu spät
Machen Sie doch mal ein Experiment und essen Sie konsequent eine Woche lang keine Süßigkeiten und kein Weißbrot/Weißmehl und keine frittierten Dinge (diese werden nämlich alle wie einfacher Zucker verstoffwechselt).
Der Suchtfaktor bei der Zuckersucht spielt sich aber nicht in der Verdauung ab, sondern im Gehirn. Dies konnte u.a. in einem Tierexperiment an der Universität von Princeton gezeigt werden (vgl. hierzu: https://www.princeton.edu/pr/news/02/q2/0620-hoebel.htm)
Wohl gemerkt: Es geht darum, ein echtes Suchtverhalten nachzuweisen, wie dies auch für andere „Drogen“ gilt.
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Studien zur Zuckersucht gibt es fast keine. Wer sollte schon Interesse daran haben?
Millionen Zuckersüchtiger?
Die Nahrungsmittelindustrie?
Die Landwirte?
Die Politiker?
Wehe, wenn man einem „Süchtigen“ etwas wegnehmen möchte! Dieser Politiker könnte gleich „einpacken“. Zumindest in Deutschland geht das nicht, wir sind ja hier auch nicht in Chile. Dort müssen Süßigkeiten mit einem drastischen Warnschild versehen werden. In Großbritannien gibt es schon seit Jahren eine Zuckersteuer.
Lebensmittel-Konzerne haben die Erfahrung machen müssen, dass sofort der Umsatz sinkt, wenn Zucker reduziert wird. Der Verbraucher honoriert es nicht, wie auch? Er ist halt abhängig und will keine Light-Schokolade. Den fehlenden Zucker mit Saccharin und Cyclamat zu ersetzen ist eine ebenso kritische Angelegenheit. Denn diese Süßstoffe sind auch in Verruf geraten.
Frau Dr. Judith Wurtman eine der führenden Forscherinnen am Massachusetts Institute of Technology (MIT) sagt: „Vielleicht verstärken Kohlenhydrate genau wie die meisten Antidepressiva die serotoninabhängige Neurotransmission“ (vgl. u.a.: https://web.mit.edu/newsoffice/2004/carbs.html)
Das würde bedeuten:
Zucker wirkt als Antidepressivum
Menschen mit niedrigen, vom Zucker beeinflussten Serotoninwerten im Gehirn neigen zu Depressionen, die so schwer werden können, dass diese sogar bis zum Selbstmord führen.
Dr. Norman Rosenthal vom National Institute of Mental Health hat eine Gruppe von Menschen untersucht, die an einer jahreszeitlich bedingten Depression leiden, die offenbar durch den Rückgang des Tageslichts in den Wintermonaten verursacht wird.
Dr. Rosenthal ist der Meinung, der Lichtmangel senke bei Menschen den Serotoninspiegel im Gehirn, die für diese Störung anfällig sind. Um Serotonin anzuheben und die Depression zu bekämpfen, sagt Dr. Rosenthal, greifen viele der Betroffenen „als eine Art Selbstmedikation“ in den dunklen Monaten auf große Mengen von Kohlenhydraten zurück.
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Der hohe Umsatz von Kakao und Zucker in den nördlicheren Regionen Europas scheint dies zu bestätigen.
Allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass langjähriger hoher Zuckerkonsum Depressionen begünstigt. Wahrscheinlich spielen die vielfältigen negativen Folgen für den Stoffwechsel dabei eine Rolle. Das scheint der Fall zu sein, obwohl Zucker auch die Produktion eines anderen Neurotransmitters ankurbelt. Es ist das Dopamin, das zu unserem Belohnungssystem gehört und daher ein Wohlgefühl auslöst. Schon der Gedanke an Süßigkeiten kann den Spiegel anheben und die Süßigkeiten tun dann ihr Übriges. Die Psyche gewöhnt sich an die ständig erhöhten Dopaminwerte und daher werden wir bei Zuckerentzug unruhig und unzufrieden.
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Das Problem der „Fressattacken“ und „Heißhungerattacken“
Zu ungezügelten Fressattacken und Hunger auf „Süßes“ kommt es also, wenn der verhaltensregulierende Neurotransmitter Serotonin nicht richtig funktioniert. Als Folge kommt es zu einem großen Verlangen nach Süßigkeiten.
Der Botenstoff Serotonin wird in Ihrem Gehirn aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt, einem Eiweißbaustein, der in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Das Tryptophan braucht jedoch Insulin, um in das Gehirn zu gelangen.
Normalerweise reicht dazu eine kohlenhydratreiche Mahlzeit, um die Insulinausscheidung anzuregen, die die Aufnahme von Tryptophan in Ihr Gehirn verbessert. Wenn der Insulinstoffwechsel jedoch nicht richtig funktioniert (aus welchen Gründen auch immer), dann wird eine Barriere aufgestellt.
Folge: Tryptophan gelangt nicht ins Gehirn und die Serotoninproduktion sinkt.
Ohne das Serotonin wird die Botschaft, das Verlangen nach Kohlenhydraten zu unterdrücken, nicht weitergegeben. Statt einer Appetitzügelung erleben Sie noch mehr Verlangen: Verlangen nach mehr Essen und mehr Süßem.
Das traditionelle Insulin-Modell: ein passives Gehirn?
Insulin sorgt also für die Aufnahme von Glucose und Tryptophan. Doch wie wird die Insulin-Produktion angekurbelt? Der hinreichende Reiz dafür sind die Hormone Gastrin, Sekretin, GLP-1 und GIP, die der Darm ausschüttet, wenn kohlenhydratreicher Speisebrei durchläuft.
Die gastralen Botenstoffe wirken direkt auf die Bauchspeicheldrüse, die daraufhin Insulin ins Blut sezerniert. Daneben messen die ß-Zellen der Pankreas auch den Glucose-Gehalt im Blut und passen die Insulin-Abgabe daran an. Die ß-Zellen können die Blut-Glucose-Konzentration aber auch erhöhen.
Ist zu wenig Zucker im Serum, schütten sie Glucagon aus. Dieses Hormon regt die Leber zur Freisetzung von Traubenzucker aus Glykogen (Leberstärke) an.
Das ist die bisher gängige Vorstellung vom Regelkreis der Glucose-Versorgung der Organe, einschließlich des Gehirns. Merkwürdig dabei: Das Gehirn selber ist hier ein bloßer „Zaungast“ des Geschehens und nimmt „was da gerade kommt“.
Diese passive Rolle ist umso erstaunlicher, als das Gehirn große Zuckermengen zur optimalen Funktion braucht. Gleichzeitig ist das Gehirn ein Organ, das unser Verhalten steuert, auch die Nahrungssuche.
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Dass unser Gehirn ausgerechnet die Eigenversorgung mit Zucker gar nicht aktiv steuert, wurde jahrzehntelang von der Wissenschaft unkritisch hingenommen.
Wissenschaftler des Helmholtz Diabetes Zentrums in München (HDC) hatten Zweifel am herkömmlichen Modell und forschten nach. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Tschöp nahm dabei aber keine Neuronen ins Visier, sondern einen Typ von Gliazellen.
Diese „Stützzellen“ sind stets mit Nervenzellen vergesellschaftet und versorgen die Neuronen auch mit Nährstoffen.
Tschöp und sein Team untersuchten dabei Mäuse, bei denen die Insulin-Rezeptoren auf den Astrozyten fehlen. Das sind spezialisierte Gliazellen der Blut-Hirn-Schranke (BHS).
Die Nager zeigten im Vergleich zu Kontrolltieren eine reduzierte Aktivität der zerebralen Nervenzellen, die das Hungergefühl drosseln und so ein Sättigungsgefühl erzeugen.
Die Maus-Mutanten konnten auch den Glucose-Stoffwechsel nicht mehr korrekt steuern. Ebenso konnten die Appetit-Zentren des Gehirns weniger Traubenzucker aufnehmen.
Diese Ergebnisse sind der Beleg für zwei neue Erkenntnisse:
Das Gehirn steuert seine Glucose-Aufnahme aktiv.
Der Transport des Traubenzuckers ins Gehirn sowie der Regelkreis von Hunger und Nahrungsaufnahme wird von Zellen mit gesteuert, die nicht zum Nerven-System gehören.
Die Astrozyten reagieren nicht nur auf Insulin, sondern auch auf das Sättigungs-Hormon Leptin. Die nun in Ansätzen erkannten Mechanismen könnten für neue Therapien bei Adipositas und Essstörungen genutzt werden.
Möglicherweise liegt die Ursache der Leptin-Resistenz in genetischen Störungen der Astrozyten. Dr. García Cáceres vom HDC ist optimistisch, hält aber noch „sehr viel Arbeit“ für erforderlich, bevor Patienten in der Praxis geholfen werden kann.
Zwanghaftes Naschen von Süßigkeiten könnte dann bekämpft und die enormen Schäden für die Gesundheit abgewendet werden.
Soweit ein Ausflug in die Forschungsgeschichte mit den neusten Ansätzen.
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Übrigens: In meinem „Zuckerreport“ lesen Sie mehr zu dieser Problematik:
Darum ist die Zuckersucht so tückisch
Da sich die meisten „Nebenwirkungen“ des Zuckers erst nach vielen Jahren zeigen, ignorieren oder verdrängen die meisten Menschen die Nachteile. Nur selten kommt es zu akuten Störungen durch zu viel Zucker. Und wenn, dann sind die Unverträglichkeiten schnell vergessen.
Fatal sind vor allem drei Dinge:
Erstens: Zu viel Zucker sorgt für Übergewicht:
Dabei bekommen wir nicht einfach nur „Rettungsringe“ sondern auch im Bauch sammelt sich Fettgewebe an. Dieses „viszerale Bauchfett“ schmiegt sich an unsere inneren Organe an und löst dort entzündliche Prozesse aus. Auch die Leber verfettet. Denn in dem Organ wird der viele Zucker in Speicherfett umgewandelt, das in diesen Mengen aber gar nicht aus der Leber heraus kann. Und dann bleibt es in den Leberzellen, die sich entzünden können. Das Ende vom Lied ist die Verdrängung der Leberzellen durch Bindegewebszellen (Fibrose) mit der Gefahr einer Zirrhose. Als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, riskieren wir durch Übergewicht auch Diabetes Typ 2 (den sogenannten „Alterszucker“).
Zweitens: Zucker ist ein Vitalstoffräuber. Der daraus resultierende Vitalstoffmangel (Vitamin B1, Biotin, Vitamin C, Kalzium, Chrom, Zink, Mangan und Niacin) begünstigt und verursacht zahlreiche Zivilisationskrankheiten, von denen Karies noch das geringste Problem ist.
Neben den oben beschriebenen „nervlichen“ Problemen und dem Übergewicht ist Diabetes (die Zuckerkrankheit) wohl die bekannteste Erkrankung, die direkt mit unserem hohen Zuckerkonsum in Verbindung gebracht wird.
Kaum aber jemand setzt sich mit den schleichenden Folgen auseinander, die der hohe Zuckerkonsum nach sich zieht: die chronische Übersäuerung. Die sich daraus ergebenden Probleme reichen in jeden Bereich der Gesundheit – dies habe ich versucht in mehreren Artikeln zu diesem Thema zu zeigen:
Drittes Grundproblem: Das Nahrungsangebot beeinflusst die Zusammensetzung unserer Darmflora, mit deren Milliarden verschiedener Bakterien.
Diese Bakterien sind für unsere Verdauung aber lebenswichtig. Leider setzt sich diese Erkenntnis erst seit wenigen Jahren auch in der Schulmedizin durch. In älteren Physiologie-Lehrbüchern für Studierende der Medizin ist darüber nichts zu lesen.
Auch zu diesem Thema hatte ich mehrere Beiträge geschrieben und auch im Newsletter öfters darauf hingewiesen:
Leider können auch viele Süßstoffe die Darmflora schädigen. Dazu gehören aber mehr die technisch-synthetischen Chemikalien. Süßstoffe biologischer Herkunft wie zum Beispiel Stevia sind unbedenklich.
Dieses Problem Candida albicans ist mit dem Problem Krebs verbunden, wie ich im Beitrag Candida albicans und Krebs zeige.
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Wie kann eine Zuckersucht gelöst werden?
Zunächst einmal kann man nach Zucker-Alternativen suchen. Fruchtzucker ist übrigens keine sinnvolle Alternative und Süßstoffe auch nicht. Hierzu empfehle ich Ihnen meinen Artikel zum Thema Light-Produkte.
Als nächstes: eine umfassende Ernährungsumstellung. Hierzu finden Sie mehr im Interview mit mir zum Thema „Gesunde Ernährung“
Leider treten dabei aber fast immer die „Entzugserscheinungen“ auf, die auch von meiner Leserin (siehe oben) beschrieben wurden.
Als umfassendste Maßnahme eine Änderung zu bewirken, betrachte ich das Heilfasten. Beim Fasten wird eine tiefgreifende Umstimmung im gesamten Organismus bewirkt, der letztlich die Darmflora „normalisiert“ und auch „Essensgelüste“ abstellt.
Diejenigen Leser, die meinen Heilfasten-Plan kennen, wissen, mit welchen Mitteln ich die Nebenwirkung des „Entzugs“ umgehe.
Für alle, für die Fasten keine Option darstellt (wie die Leserin oben, wegen der vorliegenden Essstörung), empfehle ich eine langsame Umstellung auf zuckerfreie, beziehungsweise zuckerarme Kost. Suchen Sie sich ein Lebensmittel oder ein Getränk, das Sie sehr gerne konsumieren und das keinen Zucker enthält. Denn Sie brauchen zur Umgewöhnung unbedingt einen Ersatz. Substituieren Sie schrittweise, indem Sie weniger von „Ihrer“ Süßigkeit essen und dafür Ihre „Ersatzdroge“ einschleichen lassen. Reduzieren Sie fortlaufend das Süße und essen oder trinken Sie mehr von Ihrer neuen „Ersatzdroge“. So können Sie die Zuckerbomben ausschleichen, ohne den großen Entzugs-Schock zu erleiden.
Die Umgewöhnung auf ursprüngliche, zuckerarme Obstsorten ist nicht so ganz einfach. Denn solche Produkte warten nicht im Supermarktregal auf uns. Und es dauert lange, bis uns die fructosearmen Lebensmittel wirklich schmecken, aber schließlich werden wir von dem intensiven Aroma begeistert sein!
Empfehlenswert sind auch unterstützende Maßnahmen. Sinnvoll ist eine umfassende Mineralstoff-Analyse (Blut und Haaranalyse), sowie eine ausgeweitete qualitative Stuhldiagnostik um vor allem den Grad einer möglichen Candida-Belastung zu bestimmen. Zusätzlich empfehle ich die Bestimmung einiger Blutwerte, wie zum Beispiel der Leberwerte.
Je nach Befund wird dann eine Therapie eingeleitet, die zusätzlich durch Heilpflanzen und/oder Homöopathie ergänzt werden kann.
Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen zu diesem Thema interessieren mich. Deswegen freue ich mich über Kommentare, die Sie hier unten hinterlassen können.
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Dieser Beitrag wurde erstmalig am 23.8.2008 erstellt und letztmalig von mir am 02.01.2023 überarbeitet. Bild: Fotolia, fotomomentfoto
https://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2016/09/gummibaerchen-zucker-fotolia_102244266_fotomomentfoto.jpg339510René Gräberhttps://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2024/08/logo-300x73.jpgRené Gräber2024-01-02 10:29:152024-01-02 14:50:20Zuckersucht – Millionen Zuckersüchtige – nur keiner merkt es: die Falle und der Ausstieg
Das von Krebsforscher Dr. Johannes Coy vorgestellte Ernährungs-Konzept verspricht nicht nur, das Risiko an Krebs zu erkranken erheblich zu senken, sondern auch das Wachstum von Tumoren aufzuhalten.
https://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/gemuese-gegen-krebs.jpg512512René Gräberhttps://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2024/08/logo-300x73.jpgRené Gräber2023-06-03 08:46:152023-12-11 17:56:26Gemüse – Die Anti-Krebs-Ernährung nach Dr. Coy
Schokolade ist beliebt. So beliebt, dass beispielsweise der Durchschnitts-Amerikaner 6 kg und der Durchschnitts-Europäer sogar 7,5 kg davon im Jahr verzehrt. Das entspricht mehr als 1,5 Tafeln Schokolade pro Woche.
Das muss ja erst mal gar nicht so schlecht sein. Denn das Kakaobohnen-Pulver in der Schokolade ist reich an Antioxidantien und soll den Blutdruck, sowie den Cholesterinspiegel senken. Zudem sollen die Inhaltsstoffe die Ausschüttung der stimmungsaufhellenden Hormone Serotonin und Dopamin anregen.
https://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2019/04/schokolade-123rf-45268148-olegdudko-600px.jpg565848René Gräberhttps://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2024/08/logo-300x73.jpgRené Gräber2022-10-02 14:32:292023-12-13 19:34:41Meine giftige Schokolade – Cadmium und Blei in über 45 Schokoladenmarken
„Die Paviane von Kapstadt ernähren sich von den Abfällen der Menschen. Das bekommt ihnen nicht gut.“
Dies vermittelt uns ein Beitrag der Zeitung „Die Rheinland-Pfalz“[1] vom 1. September 2020.
Und am 23. August 2020 erschien bereits ein Beitrag in der südafrikanischen Zeitung „Citizen“[2], der sich sogar auf eine Studie bezog. Der Titel dieses Beitrags hier lautet (übersetzt):
„Die Paviane in Kapstadt könnten ein Risiko für Diabetes haben, da sie menschliche Abfälle durchsuchen, sagt eine Studie.“
https://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2016/04/hamburger-burger-fastfood-610px.jpg488610René Gräberhttps://www.gesund-heilfasten.de/blog/wp-content/uploads/2024/08/logo-300x73.jpgRené Gräber2020-08-04 20:48:432023-12-13 18:59:54Corona: Statt nur über „AHA-Regeln“ sollte mal über die Risikofaktoren gesprochen werden
darüber gestolpert, dass sie der Meinung sind, Pilze können sich von Xylit ernähren. Ich habe eine komplett gegenteilige Erfahrung gemacht. Xylit scheint leicht antimykotisch zu sein.
Allein wenn man versucht mit Xylit einen Hefeteig anzusetzen, scheint man damit eher die Hefe zu töten.
Vielleicht sollten Sie sich auch mal damit befassen. Ist evtl sogar hilfreich gegen Candida. Mir war so als hätte ich irgendwann eine Studie bzgl. Mundsor dazu gelesen. Weiterlesen
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