Reizdarm – mehr als eine Nervensache
Umgangssprachlich heißt er „Reizdarm“, in der Gastroenterologie wird diese Krankheit als RDS (Reizdarmsyndrom) bezeichnet und stellt eine funktionelle Darmerkrankung dar. Erschreckend ist die relativ hohe Häufigkeit in der Bevölkerung.
Diese „Diagnose“ macht fast 50 Prozent der Besuche beim Spezialisten aus – das entspricht fast 15 Prozent der gesamten Bevölkerung in den westlichen Ländern! Ein RDS kann eine Reihe von Darmerkrankungen simulieren. Nach Untersuchung und Ausschluss einer anderen Darmerkrankung ist das RDS mit keinerlei Gefahr für die Gesundheit verbunden. Für den Patienten jedoch ist die Erkrankung mit einer Reihe von Unannehmlichkeiten verbunden.